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Veranstaltungen aktuell

© Werner Bartsch

09.09.2019

Enthüllung einer Gedenktafel für Helmut Schmidt

Zeit: 13:00 Uhr
Ort: Pressehaus, Speersort 1, 20095 Hamburg

Eine Veranstaltung der Patriotischen Gesellschaft, Projektgruppe Gedenktafeln, in Kooperation mit der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung

Dr. Willfried Maier (1. Vorsitzender der Patriotischen Gesellschaft) und Geert Becker (Projektgruppe Gedenktafeln der Patriotischen Gesellschaft) sprechen einleitende Worte. Anschließend kommen Dr. Meik Woyke (Vorstandsvorsitzender der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung) und Dr. Rainer Esser (Geschäftsführer der ZEIT) zu Wort.

Die Patriotische Gesellschaft von 1765 hat es sich zur Aufgabe gemacht, an verdiente Hamburger Personen und Mitbürger zu erinnern. Seit 1986 wurden zu diesem Zweck bereits mehr als 45 Gedenktafeln für so unterschiedliche Personen wie Ida Ehre, Salomon Heine, Carl Hagenbeck oder Rudolf Augstein und viele andere an verschiedenen Plätzen in Hamburg angebracht.

11.09.2019

Neue Literatur im alten Gewölbe: Mirko Bonné

Mirko Bonné liest aus der Gedichtsammlung „Wimpern und Asche“, dazu ältere und unveröffentlichte Gedichte

Neue Literatur im alten Gewölbe, Folge 1

Zeit: 19:00 Uhr
Ort: Haus der Patriotischen Gesellschaft, Säulenkeller, Trostbrücke 4, 20457 Hamburg

Anknüpfend an frühere Veranstaltungen soll es in der Patriotischen Gesellschaft wieder einen festen Ort für die regelmäßige Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Literatur geben. In der im September 2019 startenden Lesereihe „Neue Literatur im alten Gewölbe“, die aus der Projektgruppe Salon heraus entwickelt wurde, stellen Schriftsteller vorzugsweise aus Hamburg ihre jüngsten Werke vor, Romane, Erzählungen oder Gedichtbände. Dabei soll es nicht nur um die reine Präsentation neuer Bücher gehen, sondern das Lesepublikum wird die Möglichkeit haben, im Gespräch mit dem jeweiligen Autor Einblicke in dessen Schaffen zu gewinnen und auch kritische Fragen zu stellen. Die Lesungen finden an jedem zweiten Mittwoch im Monat statt.

Den Anfang macht am der Romancier, Lyriker und Übersetzer Mirko Bonné. Er wurde 1965 in Tegernsee geboren und lebt seit 1975 in Hamburg, wo er am Bergedorfer Otto-Hahn-Gymnasium sein Abitur machte, verschiedene Jobs bis hin zum Taxifahrer hatte und dann 20 Jahre lang als Journalist arbeitete. Seit 2013 ist er freier Schriftsteller. Zuletzt erschienen von Bonné die Erzählungen „Feuerland“ (2015), der Roman „Lichter als der Tag“ (2017) und im letzten Jahr die Gedichtsammlung „Wimpern und Asche“, alle bei Schöffling (Frankfurt/M.).

Moderation: Peter Engel und Veronika Klosa

Eintritt frei.

12.09.2019

Einblicke und Ausblicke

Informationen über Geschichte, Arbeit und Haus der Patriotischen Gesellschaft

Zeit: 17:00 Uhr
Ort: Haus der Patriotischen Gesellschaft, Trostbrücke 4, 20457 Hamburg

2019 feiert die Volkshochschule Hamburg ihr 100. Jubiläum. Die Informationsveranstaltung über Geschichte und Wirken der Patriotischen Gesellschaft, mit der wir zum Jubiläumsprogramm der VHS beitragen, war im Nu ausgebucht. Das hat uns ermuntert, unter dem Titel "Einblicke und Ausblicke – Geschichte, Arbeit und Haus der Patriotischen Gesellschaft" von nun an regelmäßig in unser Haus einzuladen, um unser Wirken vorzustellen.

13.09.2019

Kinderstadt Hamburg

Ein demokratisches Gemeinwesen braucht seine Kinder

Zeit: 17:00 Uhr
Ort: Haus der Patriotischen Gesellschaft, Kirchhof-Saal, Trostbrücke 6, 20457 Hamburg

Reinhard Kahls Essay über Mini-München können Sie hier als PDF herunterladen:

Programm: Download PDF

Man muss es gesehen haben, wie in München im Ferienmonat August Tag für Tag drei Wochen lang morgens weit mehr als 1000 Kinder geduldig Schlange stehen, um auf dem Bauhof oder in einer der vielen Werkstätten von Mini-München zu arbeiten, ja zu arbeiten. Im Wirtshaus „Zur fetten Sau“ kochen sie. In der Bürgerversammlung wählen sie ihren Stadtrat. In der Comenius Hochschule studieren sie. Und in der „Fahrradküche“ werden Phantasieräder mit richtigem Gerät zusammengeschweißt. Oder ist das alles nur Spiel? Es ist der berühmte Ernst, der im Spiel steckt.

Jedenfalls ist die Hingabe, mit der diese Kinder zwischen 7 und 14 dabei sind, umwerfend. Erwachsene, die nur ein Visum für eine halbe Stunde erhalten, sind überrascht, dass sie keine Kinder mit einem Smartphone sehen – das ist dort übrigens nicht verboten.

Mini-München hat inzwischen Nachahmer auf der ganzen Welt. Wir wollen auch in Hamburg eine Kinderstadt initiieren. Eine Hamburger Kinderstadt. Wir haben da ein paar Ideen und wollen das Projekt vorstellen.

Wir suchen Mitstreiter, Mitwirkende und Unterstützer.

Sie sehen Ausschnitte aus dem Film „Wir bauen eine neue Stadt“ von Reinhard Kahl und hören ihn im Gespräch mit den Machern von Mini-München, Albert Kapfhammer, sowie der „Spielstadt Nordbahnhof“ Wien, Joscha Thiele. Anschließend haben Sie Gelegenheit, ihre Eindrücke in zwanglosen Stehtischgesprächen auszutauschen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und noch mehr, wenn wir unsere Begeisterung für diese Idee mit Ihnen teilen dürfen.

17.09.2019

Ferdinand Beneke: Die Tagebücher II (1802 – 1810)

Buchpräsentation

In Kooperation mit der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, dem Verein für Hamburgische Geschichte und dem Wallstein Verlag

Zeit: 19:00 Uhr
Ort: Haus der Patriotischen Gesellschaft, Reimarus-Saal
Trostbrücke 6, 20457 Hamburg

Die Beneke-Tagebücher gehören zu den umfassendsten und fesselndsten Dokumenten zur Kultur und Lebenswelt des Bürgertums zwischen Französischer Revolution und Vormärz.

In den überaus detailreichen Tagebüchern, die der Hamburger Jurist Ferdinand Beneke zwischen 1792 und 1848 täglich geführt hat, und den beigefügten Briefwechseln und Manuskripten verbinden sich Politik und Alltag, Literatur und gesellschaftliches Leben, philosophische Reflexionen und Familienleben zu einem einzigartigen Mosaik.

Programm:

Begrüßung: Dr. Willfried Maier, 1. Vorsitzender der Patriotischen Gesellschaft von 1765

Begrüßung: Prof. Dr. Jan Philipp Reemtsma, Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur

Grußwort: Thedel v. Wallmoden, Wallstein Verlag

Dr. Ariane Smith: Einführung in die Kassette Ferdinand Beneke. Die Tagebücher II (1802-1810)

PD Dr. Frank Hatje: Beneke und seine Zeit zwischen 1802 und 1810

Gustav Peter Wöhler: Lesung aus den Tagebüchern von Ferdinand Beneke

© Canan Kaftancıoğlu

20.09.2019

Noch Chancen für Demokratie? - Die Türkei nach den Wahlen in Istanbul
Dr. Canan Kaftancıoğlu, Politikerin, Istanbul/Türkei

Zeit: 19:00 Uhr
Ort: Haus der Patriotischen Gesellschaft, Reimarus-Saal, 20457 Hamburg

Eine Veranstaltung des Arbeitskreises Interkulturelles Leben der Patriotischen Gesellschaft in Kooperation mit der Landeszentrale für Politische Bildung Hamburg und Nordkirche weltweit, Zentrum für Mission und Ökumene

Canan Kaftancıoğlu ist Chefin der Republikanischen Volkspartei CHP, der Oppositionspartei in Istanbul. Sie gilt als die „Architektin“ des Erdrutschsieges von Ekrem Imamoğlu bei der Bürgermeisterwahl im Juni 2019. „Der Mann, der Erdoğan triezt“, titelte der SPIEGEL. Kurz nach dessen Wahlsieg wurde Canan Kaftancıoğlu wegen angeblicher Präsidentenbeleidigung angeklagt und vor Gericht zitiert. Die Gerichtsmedizinerin hat sich in ihrer Doktorarbeit auf Folterfälle in den 1990er Jahren spezialisiert. Wie steht es heute um die bürgerlichen und politischen Freiheiten in der Türkei, um Menschenrechte, Pressefreiheit und Demokratie?

Im Gespräch mit Erhan Erdoğan, Plattform demokratische Türkei.
Eda And und Engin Çelik begleiten die Veranstaltung musikalisch mit anatolischen Klängen.

Vortrag auf Türkisch mit deutscher Simultan-Übersetzung.

18.11.2019

Mitgliederversammlung der Patriotischen Gesellschaft

Zeit: 18:00 Uhr
Ort: Haus der Patriotischen Gesellschaft, Reimarus-Saal, Trostbrücke 6, 20457 Hamburg

Nur für Mitglieder. Es finden Wahlen zum Beirat statt.

25.11.2019

Die ostdeutsche Erfahrung (1989 – 2019)
Eine Bestandsaufnahme

Festveranstaltung zum Festveranstaltung zum 254. Gründungstag der Patriotischen Gesellschaft

Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Engler

Zeit: 18:00 Uhr
Ort: Haus der Patriotischen Gesellschaft, Reimarus-Saal, Trostbrücke 6, 20457 Hamburg

„Den Menschen im deutschen Osten geht es heute so gut wie noch nie. Der Abstand zwischen Ost- und Westdeutschland ist geringer denn je. Wirtschaftlich gesehen stehen die Ostdeutschen immer besser da. Um 75 Prozent wuchs ihr Vermögen seit der Jahrhundertwende von 2000. Seit der deutschen Einheit vor fast dreißig Jahren ist die Lebenserwartung um sieben Jahre gestiegen. Produktivität, Löhne und Renten wuchsen in letzter Zeit schneller und die Arbeitslosigkeit geht stärker zurück als im Westen. Und dennoch dominieren in den neuen Bundesländern ein Gefühl der Ohnmacht und ein politischer Populismus, der daraus Nahrung zieht […] Der ökonomische Aufbau hat bisher nicht zu einem Abbau an politischem Verdruss geführt“. So Daniel Dettling in einem Gastkommentar für die Neue Züricher Zeitung in der Ausgabe vom 10. November 2018.

Der Soziologe Wolfgang Engler nimmt diesen widersprüchlichen Befund zum Ausgangspunkt seines Rückblicks auf die nunmehr drei Jahrzehnte, die seit dem Aufbruch im Osten Deutschlands vergangen sind.

Prof. Dr. Wolfgang Engler war von 2005 bis 2012 Rektor der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin. Zu seinen Buchveröffentlichungen zählen u. a.:
Die Ostdeutschen. Kunde von einem verlorenen Land, 1999
Die Ostdeutschen als Avantgarde, 2002
Wer wir sind. Die Erfahrung, ostdeutsch zu sein (gemeinsam mit Jana Hensel), 2018

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