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Veranstaltungen aktuell

Sven Lenz. Foto: Christian Rating

08.02.2023

Neue Literatur im alten Rathaus – Folge 16
Sven Lenz

Zeit: 19:00 Uhr
Ort: Haus der Patriotischen Gesellschaft, Säulenkeller, Trostbrücke 4

In der Reihe „Neue Literatur im alten Rathaus“ liest am 8. Februar, 19 Uhr, der Hamburger Autor Sven Lenz aus dem Manuskript von „Alter Mann Eisen“, einem Roman, an dem er derzeit arbeitet, und berichtet von dessen Entstehungsgeschichte.

Sven Lenz wurde 1965 in Hamburg geboren. Er war Autor, Redakteur und Herausgeber diverser Schülerzeitungen und Fanzines, dazu Texter, Sänger und Gitarrist in verschiedenen Bands. Er produzierte Werbemusik und war Statist an der Hamburger Staatsoper. Nach einem abgeschlossenen Philosophiestudium an der Universität Hamburg („Evolution und Ethik: genetische Dispositionen für Moral“) wurde er Regieassistent an den Bühnen der Stadt Köln. Er leitete das dortige ARTheater und war viele Jahre als Autor, Regisseur und Produzent von Theaterstücken tätig. Nach Stationen in Berlin und Essen lebt Lenz seit 2012 wieder in Hamburg und schreibt hauptsächlich Prosa. Seine Romane erscheinen in der edition tiefblau. Nach „Leevenbrook“ (2018), „Maria Kirsch spricht vor“ (2019) und „Freddys Rü“ (2019) veröffentlichte er zuletzt „Creepman“ (2021).

Für seine Theaterarbeit wurde Sven Lenz mehrfach ausgezeichnet, so unter anderem zweimal mit dem Kölner Theaterpreis, für seine Prosaarbeit erhielt er zweimal den Hamburger Literaturpreis. „Alter Mann Eisen“ wird mit einem Stipendium der VG Wort unterstützt.

In der Lesereihe der Patriotischen Gesellschaft präsentieren Autoren ihre jüngsten Werke. Die Veranstaltungen finden gewöhnlich an jedem zweiten Mittwoch im Monat statt.

Moderation: Peter Engel

21.02.2023

Burhan Sönmez: "Istanbul, Istanbul"

Lesekreis "Türkische Literatur"

Ort: Haus der Patriotischen Gesellschaft, Gesellschaftsraum, Trostbrücke 4, 20457 Hamburg
Zeit: 19:00
Einführung und Moderation: Detlef Rönfeldt (Sprecher des Lesekreises)

Im Rahmen des Lesekreises "Türkische Literatur" wollen wir uns am 21. Februar mit Burhan Sönmez und seinem Roman "Istanbul, Istanbul" beschäftigen, der 2014 im türkischen Original und 2017 in deutscher Übersetzung erschienen ist.

Burhan Sönmez, 1965 in Zentralanatolien geboren, studierte Jura in Istanbul, war Mitglied des türkischen Menschenrechtsvereins IHD und Gründungsmitglied der Stiftung TAKSAV ("Stiftung für Sozialforschung, Kultur und Kunst") und arbeitete als Journalist für verschiedene regierungskritische Medien. Er wuchs sowohl mit der kurdischen als auch mit der türkischen Sprache auf. Bei einem Polizeieinsatz wurde er 1996 schwer verletzt und anschließend dank der Freedom-from-Torture-Stiftung in England medizinisch versorgt. Er unterrichtet an der Middle East Technical University in Ankara, ist aktives Mitglied des kurdischen, türkischen und englischen PEN. Im September 2021 wurde er zum Präsidenten von PEN International gewählt. Burhan Sönmez lebt mit seiner Familie in Istanbul und Cambridge. Seine Romane, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde, sind in mehr als zwanzig Spachen übersetzt worden.

Über "Istanbul, Istanbul", den 2015 in der Türkei erschienenen dritten Roman von Burhan Sönmez, schrieb Kurt Drawert in der FAZ, der Roman sei in seiner mutigen Vermengung von Politik und Poesie "eine kafkaeske Version von ‚Tausendundeine Nacht": Vier Gefangene – ein alter Mann, ein Arzt, ein Student und ein Barbier – sitzen unter den Straßen Istanbuls in einer Gefängniszelle und warten darauf, von den Wärtern zum Verhör abgeholt zu werden. Um der bedrückenden Enge und der Angst vor der Folter zu entgehen, greifen sie zu einem nicht nur im Orient alterprobten Mittel: Sie erzählen sich gegenseitig Geschichten, Geschichten voller Liebe, Weisheit und Humor, als Märchen getarnte Wahrheiten. "Und allmählich verwandeln sich diese eindringlichen Erzählungen von unterhalb der Stadt in zahlreiche ineinander verwobene Geschichten von Istanbul selbst", heißt es dazu im Klappentext der deutschen Ausgabe.

"Istanbul, Istanbul" ist ein mitreißendes, kraftvolles Buch, das Sabine Adatepe kongenial ins Deutsche übertragen hat. Ihre Übersetzung ist 2017 im Verlag "btb" erschienen. Auch "Labyrinth" von Burhan Sönmez liegt seit 2020 in deutscher Sprache vor.

Im Interesse einer regen und intensiven Diskussion wollen wir die Anzahl der Teilnehmer auf 18 bis 20 Gäste beschränken.
Bitte melden Sie sich bis zum 17. Februar an, wenn Sie dabei sein möchten.

Die nächsten Bücher auf unserer Leseliste:

Sedef Eçer: All die Frauen, die du warst (21. März)

Nedim Gürsel: Allahs Töchter (18. April)

Ayşe Kulin: Der schmale Pfad (16. Mai)

Elif Shafak: Schau mich an (20. Juni)

Für die zweite Jahreshälfte sind geplant:

Fatma Aydemir: Dschinns (19. September)

Ahmet Ümit: Nacht und Nebel (17. Oktober)

Murat Uyurkulak: Zorn (21. November)

Aşli Erdoğan: Die Stadt mit der roten Pelerine (19. Dezember)

28.02.2023

Patriotisches Salongespräch auf TIDE TV:
Jürgen Lüthje zu Gast bei Uwe Doll

TIDE TV
Zeit: 19:00

Noch vor fünf Jahren wäre es wohl kaum jemandem in den Sinn gekommen, Hamburg als eine Stadt der Wissenschaft zu bezeichnen. Doch innerhalb weniger Jahre hat sich einiges bewegt: 2019 wurde die Universität in den erlauchten Kreis der Exzellenzuniversitäten aufgenommen, es gibt gleich zwei neue Kollegs für Spitzenforscher, in Bahrenfeld entsteht die "Science City", beim Desy wird ein Quantencomputer entwickelt und wie zur Krönung erhielt der Hamburger Klimaforscher Klaus Hasselmann 2021 auch noch den Nobelpreis für Physik. Diese Wende im Selbstverständnis der Stadt hat viele Mütter und Väter, aber kaum einer brennt so sehr für das Thema wie Dr. Dr. h.c. Jürgen Lüthje, Ex-Präsident der Universität, Vorstandsmitglied der Patriotischen Gesellschaft, ehemaliger Vorsitzender der Max-Uwe Redler Stiftung und vieles mehr. Im letzten Patriotischen Salongespräch wird Uwe Doll mit Jürgen Lüthje anhand seiner Biografie unter anderem die Fragen nach dem Wesen der Wissenschaft, ihrer Bedeutung für den Einzelnen und für die Gesellschaft sowie ihren Grenzen erörtern.

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Säulenkeller, Foto: Florian Busch

02.03.2023

Aktuelles im Keller
Kampf gegen Klimawandel –
Apocalypse Now? Wie weit darf man gehen?

Zeit: 19:00
Ort: Säulenkeller, Haus der Patriotischen Gesellschaft, Trostbrücke 4

Die Anzahl der Plätze für die Veranstaltung ist aufgrund der besonderen Raumsituation im Säulenkeller begrenzt.
Wir bitten um Ihr Verständnis, sollte die Veranstaltung ausgebucht sein

Die zum Teil militanten Aktionen gegen den Kohleabbau in Lützerath haben heftige öffentliche Reaktionen hervorgerufen: Vom Vorwurf "Klimaterroristen" auf der einen Seite bis zur entschiedenen Verteidigung der Aktivisten auf der anderen. Ähnlich gespalten reagierte die Öffentlichkeit schon angesichts der Klebeaktionen der "Letzten Generation" und der Tomatenwürfe in verschiedenen Museen.

Wir wollen der Frage nachgehen, ob die apokalyptische Selbstrechtfertigung, die im Namen "Last Generation" steckt, angemessen ist, und ob es eine Grenze für legitime Protestformen des zivilen Ungehorsams gibt.

Eintritt frei. Bitte melden Sie sich zur Veranstaltung an.

04.04.2023

Einblicke und Ausblicke

Geschichte, Arbeit und Haus der Patriotischen Gesellschaft

Zeit: 16:00 Uhr
Ort: Haus der Patriotischen Gesellschaft, Gesellschaftsraum, Trostbrücke 4

Was verbirgt sich hinter dem Namen "Patriotische Gesellschaft"? Was macht die älteste Bürgergesellschaft im deutschsprachigen Raum heute und wie kann man sich in dieser Gesellschaft engagieren und Mitglied werden? Was verbirgt sich hinter den neogotischen Mauern des Denkmals "Haus der Patriotischen Gesellschaft"?

Diese und viele andere Fragen beantworten wir Ihnen in einem Vortrag mit anschließendem Gespräch. Seien Sie dabei!

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