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Veranstaltungen aktuell

Gestürztes Denkmal von Hermann von Wissmann mit Askari und Löwe, Adolf Kürle, Deutsch-Ostafrika (heute Tansania), 1909, Universität Hamburg © DHM/Wolfgang Siesing

04.06.2018

Hamburgs koloniales Erbe - Wie gehen wir mit unserer Geschichte um?

Podiumsdiskussion mit Millicent Adjei (Arbeitskreis Hamburg Postkolonial), Tom Gläser (Initiative Schwarze Menschen in Deutschland), Prof. Dr. Barbara Plankensteiner (Museum für Völkerkunde), Prof. Dr. Jürgen Zimmerer (Forschungsstelle Hamburgs (post-)koloniales Erbe). Moderation: Prof. Dr. Rainer Nicolaysen (Verein für Hamburgische Geschichte)

Eine Veranstaltung der Patriotischen Gesellschaft von 1765 in Kooperation mit dem Verein für Hamburgische Geschichte

Zeit: 18:00 Uhr
Ort: Haus der Patriotischen Gesellschaft, Reimarus-Saal

Programm: Download PDF

Hamburg ist die Stadt in Deutschland, die am meisten vom Kolonialismus profitierte und am stärksten in den europäischen Kolonialismus involviert war. Zu Recht ist die Hansestadt neben Berlin als die „Kolonialmetropole des Kaiserreiches“ bezeichnet worden. Dennoch blieb eine kritische Beschäftigung mit diesem Teil der Stadtgeschichte jahrzehntelang aus, und das obwohl koloniale Spuren an vielen Orten der Stadt wie auch in zahlreichen Benennungen unübersehbar sind. Anhaltende Auseinandersetzungen über den mangelnden Umgang mit Hamburgs (post-)kolonialem Erbe führten 2014 zu dem Senatsbeschluss, an der Universität Hamburg eine Forschungsstelle einzurichten, die Hamburgs Kolonialgeschichte und deren Nachgeschichte erforschen und damit die wissenschaftliche Basis für eine angemessene „Erinnerungskultur“ schaffen soll.

In unserer Veranstaltung wollen wir eine Zwischenbilanz der bisherigen Aktivitäten ziehen und über den heutigen Umgang mit Hamburgs kolonialer Vergangenheit diskutieren.

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