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Veranstaltungen aktuell

27.03.2017

Eltern: von Klienten zu Partnern!
Dr. David Tobis berichtet über ein ungewöhnliches Projekt aus New York City

Ort: Kirchof-Saal, Trostbrücke 6
Zeit: 18:00 Uhr

Eine Fachveranstaltung zum Thema „Eltern“ in der Sozialen Arbeit

Der Vortrag von Dr. David Tobis findet in englischer Sprache statt und wird übersetzt.

Zu der Veranstaltung laden ein:
Arbeitskreis Kinder, Jugend und Bildung der Patriotischen Gesellschaft von 1765
Arbeitsbereich Sozialpädagogik der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg
Verband der Kinder-und Jugendarbeit Hamburg
Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit und Diakonie Hamburg
Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit Hamburg (AKS)


„Eltern“ gelten in der Sozialen Arbeit vielfach als „Risikofaktor“. Dabei ist fachlich unbestritten, dass auch die problematischsten Situationen nur mit und nicht ohne (geschweige denn gegen) die Eltern bewältigt werden können.

Wie über diese Erkenntnis hinaus Eltern in umfassendem Sinn zu einer emanzipativen Bearbeitung von Problemen der Ausschließung, Verarmung und Diskriminierung beitragen können, zeigt ein bislang wenig beachtetes Projekt in New York City. Dort wurden aus Eltern – vor allem Müttern –, deren Kinder wegen „Vernachlässigung und Misshandlung“ fremd platziert worden waren, aktive Organizer und Berater für Menschen, die in eskalierende Situationen von Ausschließung und Diskriminierung geraten waren. Die wichtigste Konsequenz aus diesem Projektes ist: Die Anzahl der Fremdplatzierungen wurde von ca. 50.000 (1995) auf heute unter 10.000 reduziert.

Dr. David Tobis begleitet dieses Projekt von Anfang an und berichtet über die damit verbundenen Herausforderungen. In der Diskussion wird es auch darum gehen zu prüfen, ob und gegebenenfalls wie ein derartiger Ansatz in Hamburg zu realisieren wäre. Vortrag und Diskussion werden übersetzt.

10.04.2017

„Die Welt ist kein Silo“
Festveranstaltung zum 252. Gründungstag der Patriotischen Gesellschaft

Festvortrag von Dr.-Ing. Walter Pelka

Ort: Reimarus-Saal, Trostbrücke 6
Zeit: 18:00 Uhr

Programm: Download PDF

„Wegen der wachsenden technischen Vielfalt von Einzelaspekten hat sich das Ganze unseres Bauens in viele Spezialgebiete für professionelle Spezialisten gespalten. Immer weniger Generalisten stehen immer mehr Spezialisten gegenüber. Bezogen auf das Ganze heißt das: Die wachsende Zahl der Spezialisten versteht von immer weniger immer mehr, die schrumpfende Zahl von Generalisten versteht von immer mehr immer weniger.“ (Prof. Dr.-Ing. h. c. Architekt BDA Volkwin Marg)

Die Realisierung zukunftsweisender Projekte in Infrastruktur und Hochbau erfordert Kenntnisse und Fähigkeiten, die bereits über eine reibungslose interdisziplinäre Zusammenarbeit der klassischen Baudisziplinien deutlich hinausgehen. Gescheiterte oder beinahe gescheiterte Großprojekte zeigen, dass selbst diese engere fachübergreifende Zusammenarbeit noch nicht die Regel ist. Dabei muss der interdisziplinäre Bogen bereits weiter in die Bereiche von Sozial- und Kulturwissenschaften, Ökonomie und Ökologie, Kunst, benachbarte Ingenieur- und Naturwissenschaften gespannt werden.

Unkonventionelles Denken und kreative Problemlösungen entstehen vielfach erst, wenn unterschiedliche Perspektiven und Sichtweisen, Erfahrungshintergründe und multidisziplinäre Exzellenz zusammentreffen. Es sind daher gerade die Schnittstellen zwischen den Disziplinen, die unsere besondere Aufmerksamkeit erfordern.

Dr.-Ing. Walter Pelka ist Präsident der HafenCity Universität Hamburg – Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung.

10.05.2017

"Brücke der Hoffnung"
Lesung der Autorin Emina Kamber und Fotoausstellung „Lichtblicke“

Ort: Reimarus-Saal, Trostbrücke 6
Zeit: 18:00 Uhr
Eintritt frei, Anmeldung erbeten.

Eine Veranstaltung des Arbeitskreises Interkulturelles Leben der Patriotischen Gesellschaft.

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Hamburger Europawoche 2017, die unter dem Motto „Hamburg in Europa – Europa in der Welt“ steht.

Die deutsch-bosnische Autorin Emina Čabaravdić-Kamber liest Kurzgeschichten und Gedichte aus ihrem Werk, teilweise in ihrer Muttersprache. Im Anschluss findet eine Diskussion statt, an der auch Schülerinnen und Schüler aus Sarajewo/Bosnien teilnehmen. In ihren Werken beschäftigt sich Emina Kamber, die seit 1968 in Hamburg lebt, mit Völkerverständigung und Integration sowie Aspekten interkultureller und interreligiöser Toleranz. Sie ist Mitglied in namhaften Schriftstellervereinigungen, Dozentin für Exilliteratur und in der internationalen Jugendarbeit engagiert.

Der Arbeitskreis Interkulturelles Leben der Patriotischen Gesellschaft möchte mit dieser Lesung auf die religiöse Vielfalt in Bosnien aufmerksam machen. Außerdem leistet der Arbeitskreis so einen Beitrag zum interreligiösen Dialog und zur europäischen Verständigung in einer Zeit, in der Bosnien den Wunsch hat, in die EU aufgenommen zu werden.

Begleitet wird die Lesung durch die Fotoausstellung „Lichtblicke“, die vergangene mit aktuellen Fluchtgeschichten verknüpft und die erste Eindrücke und Erfahrungen im Exil thematisiert. Die Ausstellung entstand im Rahmen des Projekts „wirsprechenfotografisch“.

Anmeldung Veranstaltung: