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Pressemitteilungen

07.12.2016

Patriotische Gesellschaft enthüllt eine Gedenktafel für Wolfgang
Hildesheimer

Schriftsteller und Künstler wurde vor 100 Jahren in Hamburg geboren

Hamburg, 07. Dezember 2016. Die Patriotische Gesellschaft von 1765 erinnert mit der Anbringung einer Gedenktafel an den Schriftsteller und bildenden Künstler Wolfgang Hildesheimer, der mit Werken wir „Tynset“ und „Masante“ entscheidend zum Wiederanschluss der deutschsprachigen Literatur an die europäische Moderne beitrug. Die Enthüllung der Gedenktafel findet am Donnerstag, dem 8. Dezember 2016, um 15 Uhr, einen Tag vor Hildesheimers 100. Geburtstag, an seinem Geburts- und Elternhaus in der Rotenhäuser Str. 15 in Hamburg-Wilhelmsburg statt. Der Literaturwissenschaftler und Hildesheimer-Spezialist Prof. Dr. Stephan Braese spricht einführende Worte.

Aus Anlass des vor 100 Jahren in Hamburg geborenen Schriftstellers veranstaltet die Freie Akademie der Künste am 9. und 10. Dezember die wissenschaftliche Konferenz „Zur Aktualität Wolfgang Hildesheimers“.

Die Projektgruppe Gedenktafeln der Patriotischen Gesellschaft erinnert seit 1986 mit ihrem Gedenktafelprogramm an verdiente Hamburgerinnen und Hamburger. Aktuell gibt es in Hamburg mehr als 40 Gedenktafeln. Das 2015 erschienene Buch „Heine, Dönhoff und die Primus-Katastrophe“ (Sutton Verlag) stellt die ersten 40 Gedenktafeln vor.

10.11.2016

Diesterweg-Stipendium Hamburg 2016-18 und DiesterwegPLUS

Aufnahmefest für zwölf neue Stipendiaten am 14. November 2016

Hamburg, 10. November 2016. Zwölf Kinder und ihre Familien werden bei der Auftaktveranstaltung am Montag, dem 14. November 2016, um 17:30 Uhr im Haus der Patriotischen Gesellschaft in das Diesterweg-Stipendium Hamburg 2016-2018 aufgenommen. Gleichzeitig wechseln die 18 Stipendiatenfamilien des letzten Jahrgangs in das Anschlussprogramm DiesterwegPLUS. Falko Droßmann, Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte, wird die neue, dritte Stipendiaten-Generation im Rahmen des Aufnahmefestes offiziell im Stipendium willkommen heißen: Sieben Jungen und fünf Mädchen mit ethnischen Wurzeln in elf Ländern – Ägypten, Armenien, Ghana, Griechenland, Indien, Marokko, Moldawien, Polen, Serbien, Thailand und Türkei. Damit unterstützt das Diesterweg-Stipendium Hamburg aktuell über 140 Personen.

„Wir freuen uns ganz besonders, dass wir ab diesem Jahr – dank der Unterstützung der Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg sowie der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration und einer starken Gemeinschaft von Hamburger Stiftungen und Unternehmen – jährlich zwölf Kinder in das Diesterweg-Stipendium aufnehmen können, statt wie bisher nur alle zwei Jahre“, sagt Claudia Greiner, seit dem 1. September 2016 neue Projektleiterin des Diesterweg-Stipendiums Hamburg.

Das Diesterweg-Stipendium ist das erste Familienbildungsstipendium in Deutschland. Entwickelt wurde das Konzept von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main. Das Stipendium wird an Grundschülerinnen und Grundschüler der 4. Klasse von dreizehn Partnerschulen in Hamburgs Osten vergeben. Kinder mit hohem Begabungspotenzial, die sprachliche oder soziale Hürden auf dem Weg in die weiterführende Schule überwinden müssen, werden gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern unterstützt. Ziel des Programms ist es, den Kindern eine ihren Begabungen entsprechende gute schulische Laufbahn zu ermöglichen und die Eltern darin zu stärken, ihre Kinder auf dem Bildungsweg adäquat zu begleiten. Die Bildungsbegleitung beim Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule in den Klassen 4 und 5 umfasst ein vielfältiges Bildungs- und Kulturprogramm für die ganze Familie. So finden Akademietage zu den Themen Literatur, Theater, Kunst und Musik, Natur und Technik statt, an denen die Familien Hamburgs Kultur- und Bildungsangebote wie zum Beispiel Museen und Büchereien oder den Hamburger Hafen erkunden. Es gibt Eltern-Kind-Treffen zu Bildungs- und Erziehungsfragen, Ferienkurse sowie finanzielle Hilfen für besondere Bildungsmaßnahmen und die Anschaffung von Lernmitteln. Auf Wunsch bekommen die Familien einen ehrenamtlichen Familienpaten als persönlichen Begleiter. Der enge Kontakt zu den Partnerschulen und den weiterführenden Schulen ist ein wichtiger Bestandteil der Projektarbeit.

Nach zwei Jahren wechseln die Kinder in das Anschlussprogramm DiesterwegPLUS, das die Bildungsbegleitung der Diesterweg-Familien um ein weiteres Jahr bis zum Ende der 6. Klasse verlängert, weil erst in Klasse 6 die endgültige Empfehlung für die Schullaufbahn gegeben wird.

Die Initiative in Hamburg basiert auf der erfolgreichen Kooperation der Patriotischen Gesellschaft von 1765 mit der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration und der Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg und wird unterstützt von neun Förderpartnern: der BürgerStiftung Hamburg, der Dr. Dorothea-Wilhelm-Stiftung, der Hamburger Sparkasse, der Hans-Weisser-Stiftung, der Hermann Reemtsma Stiftung, der Homann-Stiftung, der Hubertus Wald Stiftung, der J.J. Ganzer Stiftung und der Joachim Herz-Stiftung.

Die Patriotische Gesellschaft von 1765 setzt sich seit 250 Jahren für konkrete Verbesserungen in der Bildung und sozialen Versorgung der Stadt Hamburg ein. „Das Diesterweg-Stipendium steht in dieser Tradition und ist eine aktuelle Erweiterung unseres zivilgesellschaftli-chen Engagements“, erläutert Dr. Ingrid Nümann-Seidewinkel, 1. Vorsitzende der Patriotischen Gesellschaft von 1765. „Mit dem außerschulischen Förderprogramm wollen wir einen Beitrag leisten für mehr Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit in Hamburg.“

Musiktheater „Blühende Phantasie“ am 11. Juni 2016 in Kirchdorf-Süd, Bild: Hasan Erkan

28.09.2016

Holger Cassens-Preis 2016 für das Projekt „gemeinsam Kirchdorf-Süd“

Preisverleihung am 1. November 2016 im Haus der Patriotischen Gesellschaft

Hamburg, 28. September 2016. Der Holger Cassens-Preis 2016, der einmal jährlich von der Mara und Holger Cassens-Stiftung und der Patriotischen Gesellschaft von 1765 verliehen wird, geht in diesem Jahr an das Projekt gemeinsam Kirchdorf-Süd von verikom – Verbund für interkulturelle Kommunikation und Bildung e.V.. Preisstifter Holger Cassens überreicht den mit 10.000 Euro dotierten Preis am Dienstag, dem 1. November 2016, um 18 Uhr im Haus der Patriotischen Gesellschaft an die Preisträger. Dr. Melanie Leonhard, Senatorin für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, wird das Grußwort sprechen.

Die Jury begründet die Vergabe des Preises wie folgt „Das Projekt ‚gemeinsam Kirchdorf-Süd‘ stärkt den sozialen Zusammenhalt im Viertel und erhöht die Teilhabe aller Generationen an der Gestaltung des Stadtteillebens. Es ist im Stadtteil verortet und integriert bestehende Angebote. Kinder und Jugendliche werden über ihre Eltern und Familien, über Kitas und Schulen sowie über Projekte wie ‚Junge Vorbilder‘, ‚Dolle Deerns‘ und das Jugendzentrum erreicht. Offene Angebote wie die beiden Cafés werden gut angenommen und führen dazu, dass Menschen angesprochen werden, die niemals in feste Gruppen gehen würden.“

gemeinsam Kirchdorf-Süd ist ein generationsübergreifendes interkulturelles und inklusives Projekt, das sich an alle Bewohnerinnen und Bewohner der in den 1970er Jahren erbauten Hamburger Hochhaussiedlung Kirchdorf-Süd richtet. Der Stadtteil hat knapp 6.000 EinwohnerInnen und ist stark alters- und herkunftsgemischt. Ziel des Projekts ist es, die Kommunikation und Beteiligung an Gestaltungsprozessen von Angehörigen unterschiedlicher Gruppen der Wohnbevölkerung zu erhöhen. So werden verschiedene Aktivitäten in den Bereichen Dialog, Bildung und Kreativität angeboten und gemeinsam mit den Teilnehmern weiterentwickelt. Besondere Freizeitaktivitäten wie z.B. Ausflüge, Entspannungsübungen, Musik- und Theaterabende ergänzen das Angebot.

„Wir freuen uns über den Holger Cassens-Preis 2016 und das damit verbundene Preisgeld, mit dem wir unser Engagement und unsere Aktivitäten im Stadtteil Kirchdorf-Süd ausbauen können und damit die Teilhabemöglichkeiten der Bewohner im Viertel weiter erhöhen“, sagt Susanne Frosch, stellvertretende Geschäftsführerin bei verikom.

Der Holger Cassens-Preis steht unter dem Thema „Bildung als gemeinsame Aufgabe“ und wurde erstmals 2009 verliehen. Gefördert werden Bildungs- und Erziehungsprojekte in Hamburg, die Entwicklungs- und Teilhabechancen von jungen Menschen fördern. Preiswürdig sind Projekte, die Ressourcen im Stadtteil nutzen und verschiedene Akteure und Einrichtungen, die einen Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit und Inklusion leisten, vernetzen. Bisherige Preisträger sind u.a. die Bildungs- und Beratungskarawane Dulsberg (2011), der Kinder- und Jugendzirkus Abrax Kadabrax (2014) und Lese-Herbst Billstedt-Horn (2015).

Die Patriotische Gesellschaft von 1765

Die Patriotische Gesellschaft von 1765 ist ein von Hamburger Bürgerinnen und Bürgern getragener gemeinnütziger Verein und die älteste zivilgesellschaftliche Organisation im deutschen Sprachraum. Sie ist politisch unabhängig, weltanschaulich neutral und handelt nach dem Motto „Nützlich für Hamburg. Aktiv für die Menschen.“ Im Geiste der europäischen Aufklärung gegründet, setzt sich die Patriotische Gesellschaft für die Entwicklung Hamburgs zu einer gerechten, zukunftsfähigen Stadtgesellschaft und ein tolerantes Miteinander seiner Bürgerinnen und Bürger ein. Ihre Mitglieder sind in Arbeitskreisen und Projektgruppen organisiert. Geleitet wird der Verein von einem ehrenamtlichen Vorstand. Die hauptamtliche Geschäftsstelle ist Ansprechpartner für Mitglieder und Interessierte und begleitet alle Projekte und Veranstaltungen. Neben einem eigenen, vielfältigen Veranstaltungsprogramm führt der Verein auch operative Projekte durch, wie das Programm SeitenWechsel, ein Persönlichkeitsentwicklungsprogramm für Führungskräfte, und das Diesterweg-Stipendium Hamburg, ein Familienbildungsstipendium, das begabte Kinder samt ihrer Familien auf dem Weg in eine weiterführende Schule begleitet. Die Aktivitäten der Gesellschaft werden durch die Bewirtschaftung des Hauses, Spenden sowie Fördergelder finanziert.

Neues Logo der SAALHAUS GmbH

18.08.2016

Aus HAMMABURG wird SAALHAUS

Neuer Name und neuer Auftritt für die Saalvermietung der
Patriotischen Gesellschaft von 1765 im Herzen Hamburgs

Hamburg, 18. August 2016. Die Veranstaltungs-GmbH der Patriotischen Gesellschaft in Hamburg firmiert anlässlich ihres 30. Jubiläums um und tritt ab sofort unter dem neuen Namen „SAALHAUS GmbH – Saalvermietung der Patriotischen Gesellschaft von 1765“ und mit neuem Corporate Design auf. Geschäftsführerin Wibke Kähler-Siemssen erläutert die Neuausrichtung: „Wir haben das Angebot und die Vermarktung für das Veranstaltungshaus grundlegend überarbeitet mit dem Ziel, neue Kunden zu gewinnen und damit die Erträge für die Patriotische Gesellschaft zu verbessern. Der Modernisierung der Räume und der Ausstattung folgt eine Profilierung im Auftritt.“

Der neue Name stellt das Haus in den Mittelpunkt und betont die Zugehörigkeit zur Patriotischen Gesellschaft. Er leitet sich ab aus der Geschichte: Der Architekt des Hauses der Patriotischen Gesellschaft, Theodor Bülau, teilte das Gebäude in ein Wohnhaus mit Kontorflächen und ein Saalhaus mit Veranstaltungsräumen. Das neue Design ist frisch und klar. Das Logo zeigt in einem Goldton das stilisierte Haus. Mit übersichtlicher und benutzerfreundlicher Gestaltung präsentiert sich die Saalvermietung unter der neuen Website www.saalhaus.de im Internet. Ziel des Web-Relaunches war es auch, den Vertrieb zu stärken und mehr Anfragen über die Website zu generieren. Für das Rebranding beauftragte die SAALHAUS GmbH die Agentur „wahrschau hamburg“. Technisch umgesetzt wurde die Website von „portrix.net“.

Seit 1847 dient das Haus der Patriotischen Gesellschaft, das sich dort befindet, wo fast 600 Jahre lang das Alte Rathaus von Hamburg gestanden hat, als Ort für Veranstaltungen. In dem Gebäude wurde um die erste Hamburgische Verfassung gerungen und von 1859 bis 1897 versammelte sich hier die gewählte Bürgerschaft. Um den Erwartungen an ein modernes Veranstaltungshaus zu entsprechen, wurde das Haus zum 250. Jubiläum der Patriotischen Gesellschaft 2015 aufwendig saniert. Seine architektonische und stilistische Einzigartigkeit wurde gewahrt, es zeigt sich aber jetzt offener, heller und einladender als zuvor. Die überschüssigen Erträge aus der Bewirtschaftung des Veranstaltungshauses durch die SAALHAUS GmbH werden für die gemeinnützigen Projekte der Patriotischen Gesellschaft sowie für die Instandhaltung des seit 1923 denkmalgeschützten Hauses genutzt.

Kontakt

Britta Bachmann

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/
Fundraising

T 040 30709050-14

bachmann@patriotische-gesellschaft.de