Der Arbeitskreis Wirtschaft und Gesellschaft
Für
fast alle Belange der persönlichen und gesellschaftlichen Lebensgestaltung sind
wirtschaftliche Gegebenheiten ein zentrales Regulativ. Sie ermöglichen, sie
verhindern; zuweilen stellen sie politische Absichten mit einem Federstrich auf
den Kopf. Der Geißel des schnöden Mammons wird oft begegnet, in dem sie als
leidige aber unüberwindliche Randbedingung figuriert. Dabei gerät aus dem
Blickfeld, dass das Wirtschaftsleben ein wesentlicher Teil unserer Kultur ist
und, in der Tat, viele andere Bereiche der Kultur und Gesellschaft auf
mannigfache Weise prägt. Der Arbeitskreis stellt nun ganz bewusst die
Wirtschaft, das Wirtschaften in den Vordergrund seines Ansatzes und möchte
Impulse für wünschenswerte gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen nicht
trotz sondern gerade mit unserem Wirtschaftssystem als wichtigem Einflussfaktor
ausfindig machen. Wettbewerb, Effizienz, Nachhaltigkeit, Leistungsgerechtigkeit
in staatlich regulierten Bereichen sind einige der wichtigen Aspekte, die sich
in den Themen und Projekten des Arbeitskreises wieder finden. Aktuell befasst
sich der Arbeitskreis mit dem Thema Fairness im Geschäftsleben – Schlagzeilen
über Korruptionsfälle häufen sich, Korruptionsbekämpfung stellt sich als Kampf
gegen Windmühlen dar und Hamburg kann allein auf drei traditionsreiche
Institutionen verweisen, die zum Schutz von Treu und Glauben angetreten sind.
Vergebene Mühe oder Anzeichen für einen erforderlichen Wandel? Mit öffentlichen
Veranstaltungen und eigenen Untersuchungen will der Arbeitskreis diese
Diskussion anregen und fruchtbar weiterentwickeln.