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  • 160209 Patriotische Gesellschaft unterstützt Empfehlungen des Wissenschaftsrates

28.01.2016

Patriotische Gesellschaft unterstützt Empfehlungen des Wissen-schaftsrates als Grundlage eines Hamburger Wissenschaftskonsenses

Hamburg, 28. Januar 2016. Die Patriotische Gesellschaft von 1765 begrüßt die Empfehlungen des Wissenschaftsrates vom 26. Januar 2016 zur Situation und Entwicklung der MINT-Fächer an den Hamburger Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Dass diese Stellungnahme den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik auch im internationalen Vergleich hervorragende wissenschaftliche Leistungen bescheinigt, ist erfreulich und entspricht der Einschätzung der Patriotischen Gesellschaft. Ein entsprechendes Gutachten sollte die Freie und Hansestadt Hamburg nun möglichst bald für die Geistes- und Kultur-, Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften anfordern.

Die Patriotische Gesellschaft erwartet, dass diese Empfehlungen in Zusammenarbeit mit den Hochschulen und Forschungseinrichtungen zügig umgesetzt werden. Sie bilden eine hervorragende Grundlage für einen Institutionen und Parteien übergreifenden Hamburger Wissenschaftskonsens. Als besonders wichtig sieht die Patriotische Gesellschaft die vom Wissenschaftsrat empfohlene stärkere Vernetzung der Hamburger Wissenschaftslandschaft, ein wesentlich stärkeres Engagement der Wirtschaft sowie ein mit dem Senat, den Hochschulen und den Forschungseinrichtungen abgestimmtes koordiniertes Engagement der wissenschaftsfördernden Stiftungen in Hamburg an.

„Wann, wenn nicht jetzt – nach einer so eindeutigen und ermutigenden Empfehlung des Wissenschaftsrates, des gemeinsamen, unabhängigen und kompetenten Beratungsgremiums des Bundes und der Länder im Bereich der Wissenschaftspolitik – kann sich Hamburg auf seinen Weg zur Wissenschaftsmetropole verständigen und die entsprechenden Prioritäten setzen. Den durch die Absage der Olympiabewerbung entstandenen Handlungsspielraum muss die Stadt nun nutzen, um die Grundfinanzierung der Hochschulen zu verbessern und die Entwicklung wissenschaftlicher Leistungsschwerpunkte durch Einwerbung von Bundesmitteln und europäischen Mitteln zu fördern. Hamburg muss alle Kräfte darauf konzentrieren, im Rahmen des Nachfolgeprogramms zur Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder in die Reihe der stärksten Wissenschaftsstandorte aufzurücken“, erklärt Dr. Ingrid Nümann-Seidewinkel, 1. Vorsitzende der Patriotischen Gesellschaft von 1765.

Kontakt

Britta Bachmann

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/
Fundraising

T 040 30709050-14

bachmann@patriotische-gesellschaft.de