• Website
  • Aktuelles
  • Veranstaltungen
  • Veranstaltungen aktuell

Veranstaltungen aktuell

23.10.2019

Alle machen Stadt! Wie zivilgesellschaftliche Einmischung gelingt

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung der Initiative Altstadt für Alle!
mit Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur

Zeit: 18:00 Uhr
Ort: Haus der Patriotischen Gesellschaft, Reimarus-Saal, Trostbrücke 6, 20457 Hamburg

"Wie kann zivilgesellschaftliche Einmischung gelingen?" – diese Frage steht im Zentrum der Veranstaltungen und Diskussionen der Initiative Altstadt für Alle! in diesem Herbst.
In diesem Sommer haben wir mit konkreten Projekte dazu beigetragen, Hamburgs Innenstadt lebendiger, sozialer und nachhaltiger zu machen. Zum Beispiel mit den Stadtexpeditionen und Kunstinstallationen von "Altstadt neu denken" im Rahmen des Hamburger Architektursommers und der Fußgängerzone auf Zeit "Stadtraum für Menschen" im Rathausquartier.
Wir wollen über dieses Thema mit Ihnen ins Gespräch kommen und freuen uns, dass wir für unsere Vortragsveranstaltung in diesem Herbst einen Experten für diese Frage gewinnen konnten.
Sie sind herzlich eingeladen zur Vortrags- und Diskussionsveranstaltung "Baukultur als Handlungsebene der Zivilgesellschaft" mit Reiner Nagel - Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur in Potsdam.

Reiner Nagel berichtet in seinem Vortrag über Beispiele und Perspektiven gelungener (Innen)Stadtentwicklung, mit dem Fokus auf Teilhabe und zivilgesellschaftlicher Einmischung und diskutiert im anschließenden Podiumsgespräch mit Volker Jescheck (Leiter Innenstadtdialog Ulm). Moderation: Julian Petrin.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Frank Engelbrecht – Dr. Jörg Herrmann – Wibke Kähler-Siemssen – Florian Marten      
Evangelische Akademie der Nordkirche – Hamburg entfesseln! – Patriotische Gesellschaft von 1765        
Altstadt für Alle!

Foto: Florian Busch

24.10.2019

Aktuelles im Keller
Autofreie Innenstadt: Ist das eine Lösung?

Zeit: 19:00 Uhr
Ort: Haus der Patriotischen Gesellschaft, Säulenkeller, Trostbrücke 4, 20457 Hamburg

Autofreie Straßenzüge im Nikolai-Viertel beim Rathaus, eine autofreie Zone in Ottensen, Diskussionen über die Verbannung von Autobussen und Taxis aus der Mönckebergstraße: Da entwickelt sich offenbar ein neuer Trend. Und die Kommentierungen in den Medien sind überwiegend positiv, auch wenn es in Ottensen Streit über die Ausgestaltung gibt. Viele Menschen begrüßen es, wenn die Innenstädte ruhiger und menschenfreundlicher werden. Andere wollen sich die Freiheit der PKW-Nutzung nicht nehmen lassen und verweisen auf Probleme bei Lieferverkehren und für Menschen mit Behinderungen. Wir wollen das Für und Wider diskutieren und erörtern, ob autofreie Innenstädte ein Beitrag zur Lösung von städtischen Verkehrs-, Lärm- und Gesundheitsproblemen sind.

25.10.2019

Alle machen Stadt

Workshops zur Auswertung der aktuellen zivilgesellschaftlichen Projekte in der Altstadt

Zeit: 14:00 bis 19:00 Uhr
Ort: Haus der Patriotischen Gesellschaft

Am 25. Oktober von 14:00 bis 19:00 Uhr wollen wir gemeinsam mit Ihnen in fünf Workshops praktische Schlussfolgerungen und Ideen für die Weiterentwicklung der Hamburger Innenstadt aus den Erfahrungen der laufenden Projekte erarbeiten. Dabei geht es uns insbesondere um zivilgesellschaftliche Beteiligung.

In den Workshops stehen die „Experten“ aus dem Quartier im Mittelpunkt. Kritiker und Befürworter erläutern ihre Erfahrungen und Einschätzungen und kommen anschließend mit den Gästen im „Fishbowl-Verfahren“ ins Gespräch, das von je einem Mitglied der Projektgruppe moderiert wird. So können die Erwartungen (vorher) mit den Erfahrungen (nachher) verglichen werden und münden in Perspektiven für die Zukunft.

Im anschließenden Plenum werden die Ergebnisse zusammengetragen und Erfolgsfaktoren und Verfahrensschritte für neue Modellprojekte herausgearbeitet.

Die Workshops

1. Handel, Gastronomie und Wirtschaft – Erfahrungen aus der Perspektive der Nutzer und Besucher
Was sind die Erfahrungen von Handel, Gastronomie und Wirtschaft sowie Grundeigentümern nach 3 Monaten im Projektgebiet, welche Herausforderungen gibt es und welche positiven Effekte sind durch das Projekt zu verzeichnen? Wie haben sich Vorstellungen und Sorgen bewahrheitet und welche neuen Ideen sind entstanden? Dies und mehr möchten wir in dem Workshop diskutieren! Moderation: Wibke Kähler-Siemssen

2. Raumnutzung und Verkehre – Erfahrungen, Veränderungen und Perspektiven / Rahmenbedingungen und Erfolgsfaktoren
Wie haben die verschiedenen Verkehrsteilnehmer den Raum genutzt, welche Verkehre hatten wir im Quartier? Wie konnten die Anlieferungen durch Logistiker organisiert werden? Welche Herausforderungen gab es und welche positiven Effekte stellten sich ein? Wie kann eine temporäre Umnutzung des Stadtraum funktionieren und was können wir daraus lernen? Moderation: Mario Bloem

3. Über den Tellerrand – Erfahrungen der anderen Innenstadtprojekte im Sommer
Zur Belebung der Altstadt haben auch andere Projekte beigetragen, die ebenfalls ausgewertet werden und auf ihre Zukunftstauglichkeit hin befragt werden sollen: Altstadt neu denken (Hopfenmarkt); Auf die Plätze (St. Petri); Quartiersgarage im Gröninger Hof; Musikalische Interventionen im Katharinenviertel. Moderation: Frank Düchting

4. Impulse für Hamburg
Zivilgesellschaftliche Einmischung kann Stadtentwicklung bereichern. Welche Projekte eignen sich dafür? Wie gelingen Projektentwicklung und -realisierung? Welche Rolle spielen Verwaltung, Politik, Interessenverbände, Wissenschaft und Medien? Vor allem aber: Welches Potenzial hat zivilgesellschaftliche Einmischung für die Hamburger Innenstadt- und Quartiersentwicklung? Moderation: Florian Marten

5. Ideenwerkstatt Gröniger Hof
Im vergangenen Semester haben sich Studierende der HCU auf Einladung des Architekten- und Ingenieurs Verein, AIV Hamburg e.V., intensiv mit der Transformation des Parkhauses in ein innovatives Wohnprojekt beschäftigt. Je zwei angehende ArchitektIinnen und ein/e IngenieurIn haben unter der Leitung ihrer Professoren im Team gearbeitet. Die Entwürfe werden in der Werkstatt des Parkhauses erläutert und können kreativ weitergedacht, diskutiert und gewertschätzt werden. Sie sind eingeladen, nur zu schauen oder auch Ihre eigenen Ideen und Vorstellungen in dieser Nachbarschaft einzubringen.

Frank Engelbrecht – Dr. Jörg Herrmann – Wibke Kähler-Siemssen – Florian Marten      

Evangelische Akademie der Nordkirche – Patriotische Gesellschaft von 1765 – Hamburg entfesseln!

30.10.2019

Reformation und Globalisierung
Vortrag von Dr. Otto Kallscheuer

Zeit: 19:00 Uhr
Ort: Haus der Patriotischen Gesellschaft, Reimarus-Saal, Trostbrücke 6, 20457 Hamburg

Martin Luthers theologische Revolution befreit den "inneren" Christenmenschen aus der sakramentalen Kontrolle durch den papistischen Klerus. Sie verteidigt die Kirche wider alle "babylonischen" Verquickung mit den katholischen Weltreichen der frühen Neuzeit.  
Hat die Reformation ein geopolitisches Ergebnis? In Europa siegt der konfessionelle Staat. Doch übersee versucht die Papstkirche – über die organisierte Mission – eine Art "katholischer Globalisierung". Protestanten folgen erst später nach.
Heute begegnen sich die katholische Weltkirche und vielfältige Nachfolger der Reformation als Konkurrenten bei der Verkündung ihrer Frohbotschaft auf dem Weltmarkt der Religionen. Wer sind die Gewinner, wer die Verlierer der Globalisierung?

Dr. Otto Kallscheuer, Philosoph, Politikwissenschaftler und Essayist, lehrte an diversen Universitäten im In- und Ausland, u.a. am Institute for Advanced Study in Princeton, an der Columbia University New York, am Center for Religion, Economy and Politics der Universität Basel. Bücher: Die Wissenschaft vom Lieben Gott. Die Andere Bibliothek 2006. Zur Zukunft des Abendlandes. Klampen Verlag 2009.

14.11.2019

Verleihung des 11. Holger-Cassens-Preises

In Kooperation mit der Mara und Holger-Cassens Stiftung

Zeit: 18:00 Uhr
Ort: Haus der Patriotischen Gesellschaft, Reimarus-Saal, Trostbrücke 6, 20457 Hamburg

Preisträger des Holger-Cassens-Preises 2019 ist das Projekt "Yalla – Rein in die Stadt!"

Der Holger-Cassens-Preis wird unter dem Thema „Bildung als gemeinsame Aufgabe“ verliehen. Bedacht werden innovative Kooperationsprojekte in Hamburg, die einen ganzheitlichen, an jungen Menschen und ihren Fähigkeiten und Lebenswelten orientierten Bildungsansatz vertreten. Preiswürdig sind Projekte, die diese jungen Menschen erreichen und die in gemeinsamer Verantwortung im Sozialraum zusammenwirken.

Das Projekt "Yalla – Rein in die Stadt!" verkörpert aus der Sicht der Jury genau diese Kriterien, indem es jungen Geflüchteten eine Plattform bietet, sich die Stadt Hamburg durch die Produktion kleiner Videospots anzueignen, die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung aufzeigen.

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird seit 2009 jährlich durch die Mara und Holger-Cassens-Stiftung in Kooperation mit der Patriotischen Gesellschaft von 1765 vergeben. Die Jury besteht aus namhaften Experten, die das beste Projekt auswählen und prämieren.

Programm

Begrüßung
Helga Treeß, 2. Vorsitzende der Patriotischen Gesellschaft von 1765

Grußwort
Dr. Melanie Leonhard, Senatorin für Arbeit, Soziales, Familie und Integration

Laudatio
Harald Lindner, Mitglied der Jury Holger-Cassens-Preis

Preisübergabe
Holger Cassens, Preisstifter

Vorstellung des Preisträgers
Christopher Cohen, Mitglied der Jury

Das Preisträger-Projekt sorgt für das Rahmenprogramm der Veranstaltung.

18.11.2019

Mitgliederversammlung der Patriotischen Gesellschaft

Zeit: 18:00 Uhr
Ort: Haus der Patriotischen Gesellschaft, Reimarus-Saal, Trostbrücke 6, 20457 Hamburg

Nur für Mitglieder. Es finden Wahlen zum Beirat statt.

19.11.2019

Jugendhilfe sozialräumlich denken

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Falko Droßmann und Vertretern der Bürgerschaftsfraktionen

Zeit: 18:30 Uhr
Ort: Haus der Patriotischen Gesellschaft, Reimarus-Saal, Trostbrücke 6, 20457 Hamburg

Wir freuen uns sehr, den Bezirksamtsleiter in Hamburg-Mitte, Falko Droßmann, gewonnen zu haben, um uns die sehr konkreten Planungen für eine „sozialräumliche Wende“ in der Hamburger Kinder- und Jugendhilfe zu erläutern und sie mit Mitgliedern der Bürgerschaftsfraktionen zu diskutieren.

Das zugrundeliegende Fachkonzept der Sozialraumorientierung wird im Arbeitskreis Kinder, Jugend und Bildung der Patriotischen Gesellschaft seit langer Zeit vertreten und immer wieder mit Themen wie Inklusion, Kinderarmut und Bildung, Spaltung der Stadt, Bildungslandschaften verknüpft. Daher möchten wir dieses Thema auch in Zukunft konstruktiv voranbringen und auch außerhalb von Fachkreisen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen.

Trotz mancher Rückschläge durch Gerichtsbeschlüsse, von Trägern sozialer Arbeit herbeigeführt, wurde ein Beleg für die Wirksamkeit dieser Arbeitsform bereits vor Jahren in Eimsbüttel erbracht. Der Bezirk Mitte wagt nun nach Bereinigung des Finanzierungskonzepts von vermeidbaren Schwächen einen neuen Anlauf und legt einen Vorschlag für ein sozialräumliches Finanzierungskonzept vor.

Seien Sie dabei, wenn Falko Droßmann uns erläutert und diskutiert, wie die sozialräumliche Wende in der sozialen Arbeit in Hamburg gemeinsam mit der Zivilgesellschaft gelingen kann und wie diese Systemänderung sinnvoll gestaltet werden könnte.

25.11.2019

Die ostdeutsche Erfahrung (1989 – 2019)
Eine Bestandsaufnahme

Festveranstaltung zum 254. Gründungstag der Patriotischen Gesellschaft

Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Engler

Zeit: 18:00 Uhr
Ort: Haus der Patriotischen Gesellschaft, Reimarus-Saal, Trostbrücke 6, 20457 Hamburg

„Den Menschen im deutschen Osten geht es heute so gut wie noch nie. Der Abstand zwischen Ost- und Westdeutschland ist geringer denn je. Wirtschaftlich gesehen stehen die Ostdeutschen immer besser da. Um 75 Prozent wuchs ihr Vermögen seit der Jahrhundertwende von 2000. Seit der deutschen Einheit vor fast dreißig Jahren ist die Lebenserwartung um sieben Jahre gestiegen. Produktivität, Löhne und Renten wuchsen in letzter Zeit schneller und die Arbeitslosigkeit geht stärker zurück als im Westen. Und dennoch dominieren in den neuen Bundesländern ein Gefühl der Ohnmacht und ein politischer Populismus, der daraus Nahrung zieht […] Der ökonomische Aufbau hat bisher nicht zu einem Abbau an politischem Verdruss geführt“. So Daniel Dettling in einem Gastkommentar für die Neue Züricher Zeitung in der Ausgabe vom 10. November 2018.

Der Soziologe Wolfgang Engler nimmt diesen widersprüchlichen Befund zum Ausgangspunkt seines Rückblicks auf die nunmehr drei Jahrzehnte, die seit dem Aufbruch im Osten Deutschlands vergangen sind.

Prof. Dr. Wolfgang Engler war von 2005 bis 2012 Rektor der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin. Zu seinen Buchveröffentlichungen zählen u. a.:
Die Ostdeutschen. Kunde von einem verlorenen Land, 1999
Die Ostdeutschen als Avantgarde, 2002
Wer wir sind. Die Erfahrung, ostdeutsch zu sein (gemeinsam mit Jana Hensel), 2018

Newsletter-Anmeldung