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Veranstaltungen aktuell

11.03.2020

Neue Literatur im alten Gewölbe: Christine Langer

Neue Literatur im alten Gewölbe, Folge 5

Zeit: 19:00 Uhr
Ort: Haus der Patriotischen Gesellschaft, Säulenkeller, Trostbrücke 4, 20457 Hamburg

In der fünften Folge der im September 2019 gestarteten Lesereihe "Neue Literatur im alten Gewölbe" liest die Schriftstellerin Christine Langer aus ihren Gedichtbänden "Körperalphabet" und "Jazz in den Wolken" (beide Verlag Klöpfer & Meyer, Tübingen), dazu kurze Prosastücke.

Christine Langer verfasst in erster Linie Lyrik und hat mehrere Gedichtbände veröffentlicht. Sie debütierte im Jahr 2000 mit der Sammlung "Treppenaufgang. Lyrik und Prosa", die im Verlag Gerhard Hess in Ulm erschien. Weitere ihrer Bände sind "Lichtrisse" (2007), "Findelgesichte"“ (2010) und "Jazz in den Wolken" (2015), alle von Klöpfer & Meyer in Tübingen verlegt. Dort erschien vor zwei Jahren auch ihr jüngster Gedichtband "Körperalphabet". Über diese Sammlung schrieb der renommierte ostdeutsche Lyriker Wulf Kirsten: "Ein unscheinbarer Anlaß genügt ihr, so zu komprimieren, dass durch kontrastierende Wendungen ein geschlossenes Kunstwerk en miniature entsteht. Völlig unangestrengt gelingt ihr eine eigene unverbrauchte Sprachgebung."

Christine Langer wurde in Ulm geboren und absolvierte zunächst eine kaufmännische Ausbildung. Seit Anfang 2000 ist sie Mitarbeiterin einer neurologisch-psychiatrischen Arztpraxis. Von 1997 bis 2010 leitete die Schriftstellerin den Verein "Ulmer Autoren 81". 1999 wurde sie in die Redaktion der Literaturzeitschrift "Konzepte" berufen, deren Chefredakteurin sie seit 2003 ist. Christine Langer, von der mehrere Gedichte vertont wurden, lebt in der Nähe ihrer Geburtsstadt Ulm. Sie erhielt einige Förderpreise und Stipendien und wurde 2006 mit dem ersten Preis der Künstlergilde Esslingen für Lyrik ausgezeichnet.

In der aus der Projektgruppe Salon heraus entwickelten Lesereihe stellen Schriftsteller ihre jüngsten Werke vor, Romane, Erzählungen und Gedichtbände. Die Veranstaltungen finden an jedem zweiten Mittwoch im Monat statt.

Moderation: Peter Engel und Veronika Klosa

Eintritt frei.

16.04.2020

Prof. Dr. Herfried Münkler:
Die Zukunft der liberalen Demokratie.
Die jüngsten Herausforderungen und Vorschläge zur Erneuerung

Festvortrag zum 255. Gründungstag der Patriotischen Gesellschaft von 1765

Zeit: 18:00 Uhr
Ort: Haus der Patriotischen Gesellschaft, Reimarus-Saal, Trostbrücke 6, 20457 Hamburg

Die liberale Demokratie ist nicht mehr das weltweite Vorbild, als man sie nach dem Zusammenbruch des Ostblocks angesehen hat. In vielen Weltregionen ist sie inzwischen durch das chinesische Modell abgelöst worden. Der demokratische Rechtsstaat gilt als zu langsam, zu zögerlich bei der Annahme von Herausforderungen und zu ineffizient bei deren Bearbeitung. Die zweite Herausforderung ist der Aufstieg von autoritär-autokratischen Politikern innerhalb der Demokratien, die auf demokratischem Wege an die Macht kommen und sich dort einrichten. Damit verbunden ist die dritte, die populistische Herausforderung, bei der Teile der Bürger sich in einer grundsätzlichen Opposition zur politischen Klasse und den von ihr verfolgten Bearbeitungswegen und politischen Vorschlägen sieht. Das "System" setze nicht den Willen der Bevölkerung um.
Zweifellos braucht die liberale Demokratie eine Erneuerung. Wie sie aussehen kann und an welchen Problemen sie ansetzen muss, soll im Verlauf des Vortrags umrissen werden.

Prof. Dr. Herfried Münkler ist Politikwissenschaftler und hatte bis zu seiner Emeritierung 2018 den Lehrstuhl für Theorie der Politik an der Humboldt-Universität zu Berlin inne.

29.04.2020

Prof. Dr. Jürgen Overhoff: Johann Bernhard Basedow (1724-1790)

Buchvorstellung mit Vortrag

In Zusammenarbeit mit dem Verein für Hamburgische Geschichte

Zeit: 18:30 Uhr
Ort: Haus der Patriotischen Gesellschaft, Reimarus-Saal, Trostbrücke 6, 20457 Hamburg

Der Hamburger Bildungsreformer Basedow wurde bereits zu Lebzeiten als wegweisender Aufklärer gerühmt. Unerschrocken trat er für religiöse Toleranz und universale Menschenliebe ein. Sein Ziel war eine Lehranstalt, in der Kinder aller Religionsgemeinschaften und Nationen gleichberechtigt lernten. Nach ersten Unterrichtsexperimenten in Altona verwirklichte er seinen Lebenstraum mit dem Dessauer Philanthropin. Durch seine pädagogischen Innovationen wurde er zum Vordenker der freiheitlichen Moderne.

Jürgen Overhoff ist Professor für Historische Bildungsforschung an der Universität Münster. Seit 2018 amtiert er als Präsident der Deutschen Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhunderts.

05.05.2020

Niederlage – Zusammenbruch – Befreiung
Mai 1945 in Perspektive

In Zusammenarbeit mit dem Verein für Hamburgische Geschichte

Zeit: 18:00 Uhr
Ort: Haus der Patriotischen Gesellschaft, Reimarus-Saal, Trostbrücke 6, 20457 Hamburg

Vortrag und Diskussion mit Dr. Linde Apel (Werkstatt der Erinnerung), Dr. Kirsten Heinsohn (Forschungsstelle für Zeitgeschichte Hamburg), Hans-Peter de Lorent (Autor, "Täterprofile. Die Verantwortlichen im Hamburger Bildungswesen unterm Hakenkreuz und in der Zeit nach 1945"), Prof. Dr. Detlef Garbe (KZ-Gedenkstätte Neuengamme), Sebastian Justke (Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg), Dr. Stephan Linck (Evangelische Akademie der Nordkirche) und Dr. Rainer Nicolaysen (Verein für Hamburgische Geschichte). Moderation: Sabine Rheinhold.

Die Veranstaltung führt die Reihe der Podiumsdiskussionen fort, die sich unter dem Titel "Wie gehen wir mit unserer Geschichte um?" bisher den Themen "Hamburger Unternehmen im Nationalsozialismus" (2017), "Hamburgs koloniales Erbe" (2018) und "Geschredderte Geschichte – Wie gehen wir mit unserem historischen Erbe um?" (2019) gewidmet hat.

28.05.2020

Einblicke und Ausblicke
Informationen über Geschichte, Arbeit und Haus der Patriotischen Gesellschaft

Zeit: 17 Uhr
Ort: Haus der Patriotischen Gesellschaft, Trostbrücke 4, 20457 Hamburg

Was verbirgt sich hinter dem Namen „Patriotische Gesellschaft“? Was macht die älteste Bürgergesellschaft im deutschsprachigen Raum heute und wie kann man in dieser Gesellschaft mitarbeiten oder Mitglied werden? Was verbirgt sich in dem Denkmal „Haus der Patriotischen Gesellschaft“ hinter den neogotischen Mauern?
Diese und viele andere Fragen beantworten wir bei einem Vortrag und im Gespräch mit den Teilnehmern bei der Veranstaltung "Einblicke und Ausblicke – Geschichte, Arbeit und Haus der Patriotischen Gesellschaft".

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