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Holger-Cassens-Preis

Bildung als gemeinsame Aufgabe

BEWERBEN SIE SICH MIT IHREM PROJEKT FÜR DEN HOLGER-CASSENS-PREIS 2021!
DIE BEWERBUNGSUNTERLAGEN FINDEN SIE AUF DIESER SEITE IN DER RECHTEN SPALTE.


Der Holger-Cassens-Preis – "Bildung als gemeinsame Aufgabe" – wird seit 2009 jährlich durch die Mara und Holger Cassens-Stiftung vergeben – in Kooperation mit der Patriotischen Gesellschaft von 1765. "Bildung als gemeinsame Aufgabe" soll heißen, Bildung, Erziehung und Beratung junger Menschen und ihrer Familien in benachteiligten Lebenslagen werden in sozialräumlicher Zusammenarbeit weiterentwickelt. Dabei werden Schritte unternommen, die über den Tellerrand der Institutionen hinaus die Einbeziehung der Quartiere als Bildungslandschaft ermöglichen.
Wir suchen lebendige Projekte mit neuen Handlungsspielräumen, die einen Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit und Inklusion leisten.

Der Preis
Der Holger-Cassens-Preis wird 2021 zum 13. Mal vergeben. Das Preisgeld wird ab diesem Jahr von 10.000 Euro auf 15.000 Euro erhöht. Preiswürdig sind Projekte in Hamburg, die jungen Menschen (auch in Bezug auf ihre Familien, Milieus, pädagogische Einrichtungen, Vereine usw.) in benachteiligten Lebenslagen Bildungs- und Kulturangebote machen. In den Projekten sollen in beispielhafter Weise mehrere Beteiligte zusammenarbeiten. Preiswürdig sind auch noch nicht etablierte Projekte, die begründet neue Wege gehen.

Wir suchen einen Preisträger,
• der mit seinen Angeboten die Potenziale der Kinder, Jugendlichen, ihrer Familien  
 und ihres Sozialraums fördert und Teilhabe an Kultur und Bildung erhöht,
• der neue Wege der Zusammenarbeit zwischen mehreren Beteiligten aufzeigt (z.B.  
 Schulen, Kita, offene Kinder- und Jugendarbeit, Erwachsenenbildung,
 berufsbildende Einrichtungen, Sportvereine, Stadtteilkultur,
 Gesundheitsförderung, Vertreter von Organisationen und Betrieben …) und an der
 Entwicklung sozialräumlicher Netzwerke mitwirkt,
• der inklusive Ansätze verfolgt, also Menschen aus unterschiedlichen Sozial-,
 Kultur- und Sprachräumen verbindet.
 
Auswahlverfahren / Bewerbungsfrist
Bitte bewerben Sie sich über das Online-Bewerbungsformular bis spätestens zum 21. Mai 2021. Bewerbungen, die nach diesem Termin/Zeitpunkt bei uns eingehen oder unvollständig sind, können leider nicht berücksichtigt werden.

Eine Fachjury sichtet und prüft die eingegangenen Anträge. Dabei werden ggf. die Projekte vor Ort besucht. Die Jury nominiert bis Ende September 2021 den Preisträger. Danach werden alle Bewerber über das Ergebnis informiert.
Die Preisverleihung findet im Oktober 2021 in den Räumen der Patriotischen Gesellschaft von 1765 statt. Zur Preisverleihung wird ca. vier Wochen vorher eingeladen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Verpflichtung der Bewerber
• Um die Anträge der an der Ausschreibung teilnehmenden Projekte zu bewerten,  
 können Jurymitglieder Projekte vor Ort besuchen.
• Die Projekte räumen der Mara und Holger Cassens-Stiftung und der Patriotischen
 Gesellschaft von 1765 das Recht ein, alle durch die Bewerbung mitgeteilten
 Inhalte und Fotos zur Erstellung von Dokumentationen über den Wettbewerb in
 unterschiedlichen Medien zu verwenden.
• Vertreter des nominierten Projekts sind bereit, an der Preisverleihung und ggf.
 an einer Pressekonferenz teilzunehmen.
• Das Preisträgerprojekt stellt sich bei dieser Veranstaltung vor.
• Das Projekt verwendet das Preisgeld für die konkrete Projektarbeit

Bisherige Preisträger

• Genety - Dein Bildungslotse e.V. (2020)
• Yalla - Rein in die Stadt!, GWA St. Pauli e.V. (2019)
• Wilhelmsburger Lesewoche "Die Insel liest" (2018)
• TV Fischbek von 1921 e.V. (2017)
• gemeinsam Kirchdorf-Süd (2016)
• Leseherbst Billstedt-Horn (2015)
• Circus ABRAX-KADABRAX, Osdorfer Born/Lurup (2014)
• Kinderkulturhaus Lohbrügge (2013)
• Schülerfirma VeddelERleben (2012)
• Bildungs- und Beratungskarawane Dulsberg (2011)
• GWA St. Pauli, Leseclub Kölibri, Hamburg-St. Pauli (2010)
• Löwenhaus in Hamburg-Harburg (2009)

Downloads

Die Jury

Monika Abraham

"In sozialräumlichen Zusammenhängen denken und arbeiten beschäftigte mich mein ganzes Berufsleben lang und ist immer noch ein wichtiger subjektorientierter Ansatz zu mehr (Bildungs-)Gerechtigkeit."

Christopher Cohen

"Die Jury darf Jahr für Jahr Hamburger Schätze heben: Projekte, die vor Ort einen breiten Bildungsansatz realisieren und eigene Aktivitäten junger Menschen stärken. Da bin ich gerne dabei."

Jürgen Dege-Rüger

"Bildungslandschaften brauchen gemeinsame Anstrengungen – gemeinsame Projekte fördern das."

Friederike Kulawik

"Bildung findet nicht nur in der Kita oder in der Schule statt.
Jedes Jahr lernen wir wieder tolle Projekte kennen. Verschiedene Akteure im Stadtteil oder in der ganzen Stadt arbeiten zusammen und setzen Impulse, die Veränderungen für den Einzelnen bewirken. Das finde ich unbedingt preiswürdig."

Prof. Dr. Ingrid Kurz

"Das Anliegen des Holger-Cassens-Preises ist immer ein sehr wichtiger Gegenstand meiner Lehrveranstaltungen in der HAW gewesen: 'gemeinsame Verantwortung für Bildungsgerechtigkeit', daran knüpfe ich an."

Harald Lindner

"Wenn junge Leute ihren Bildungsbedürfnissen nachgehen, sollte das unsere volle Unterstützung finden."

Andrea Luksch

"Wenn kleine und große Perlen in den Stadtteilen durch Projekte aktiviert und unterstützt werden können, ist dies ein wichtiger Beitrag für mehr soziale Gerechtigkeit."

Marita Müller-Krätzschmar

"Mein Anliegen ist, dass in den Projekten das Thema Migration auch als bildungspolitische Aufgabe berücksichtigt wird."

Prof. Dr. Benedikt Sturzenhecker

"Bildung ist mehr als Schule, Kinder und Jugendliche betreiben sie durch ihr selbsttätiges Handeln vor Ort. Solche Bildung will ich unterstützen."