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Themengruppen

Als Ergebnis der Themenkonferenz der Patriotischen Gesellschaft vom 7. Februar 2019 haben sich fünf neue Themengruppen gebildet, in denen sich engagierte Mitglieder neuen Themen widmen und neue Arbeitsfelder entwickeln können.
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Übersicht über die neuen Themengruppen

1. Themengruppe „Nachhaltige StadtGesundheit“
In einer Welt des Wandels stellt sich – wie überall – auch in Hamburg die Frage, auf welche Weise am besten für Zukunftsfestigkeit und Gesundheit in mittel- und langfristiger Perspektive zu sorgen wäre; diese Fragestellung betrifft neben ExpertInnen innerhalb und außerhalb des Gesundheitssektors auch die Stadtgesellschaft insgesamt. Nachhaltige StadtGesundheit bezeichnet den Versuch, die Themen „Gesundheit“, „Stadt“ und „Nachhaltigkeit“ zu integrieren, um entsprechende Impulse für die Zukunftsorientierung eines Gemeinwesens zu Gesundheitsthemen zu geben.
Unter dem Titel „Nachhaltige StadtGesundheit Hamburg“ haben 100 AutorInnen aus Praxis, Verwaltung, Politik und Wissenschaft kürzlich ein Buch erstellt, das auch ca. 20 Beiträge über die Verbindung verschiedenster Hamburger Stadtsektoren wie Wohnen, Arbeit und Umwelt zum Thema Gesundheit enthält. Hieran anknüpfend kann die Themengruppe der Patriotischen Gesellschaft einen Diskussionsprozess zu Nachhaltiger StadtGesundheit mit breiter Beteiligung anstoßen. Dabei kann es z.B. um neue Kooperationen gehen oder um konstruktive „Realitäts-Checks“ für erfolgte oder laufende (Groß-)Vorhaben. Auch lassen sich auswärtige Positivbeispiele beispielsweise der Stadtplanung und Stadtgestaltung mit Hamburger Erfahrungen vergleichen. Die definitive Schwerpunksetzung sollte von der Themengruppe selber vorgenommen werden.
Es besteht auch die Möglichkeit, an der Vorbereitung und Durchführung einer erneuten Hamburger Konferenz in einer bestehenden Serie „Stadt der Zukunft – Gesunde und nachhaltige Metropolen“ mitzuwirken.
Verantwortlich: Rainer Fehr, Alf Trojan
Kontakt: mail@rfehr.eu

2. Themengruppe „Bekanntheitsgrad“
Wie können wir den Bekanntheitsgrad der Patriotischen Gesellschaft in Hamburg steigern?
Der Bereich „Mitgliederwerbung“ sollte beachtet werden.
Verantwortlich: Henning Behrmann
Kontakt: henning.behrmann@hamburg.de

3. Themengruppe „Kinderrechte und Kinderschutz“
Im Auftrag der Bürgerschaft der FHH (Drucksache 21/5948) wurde im September 2016 eine Enquete-Kommission eingerichtet mit dem Auftrag Kinderschutz und Kinderrechte weiter stärken. Überprüfung, Weiterentwicklung, Umsetzung und Einhaltung gesetzlicher Grundlagen, fachlicher Standards und Regeln in der Kinder- und Jugendhilfe – Verbesserung der Interaktion der verschiedenen Systeme und Akteurinnen und Akteure“ (nach der UN-Kinderrechtskonvention auch für behinderte Kinder).
Am 18.1.2019 lag der Abschlussbericht (Drucksache 21/16000) öffentlich vor, mit 70 Empfehlungen, die für einen besseren Schutz für die Kinder in Hamburg gewährleisten sollen.
Es sollte für die Patriotische Gesellschaft immer ein Anliegen sein, dass die Kinder dieser Stadt in Sicherheit leben können und für sie Chancengleichheit geboten wird.
• Was kann der einzelne Bürger und die Zivilgesellschaft dazu beitragen?
• Die 70 Empfehlungen zu den unterschiedlichen Themen haben damit auch unterschiedliche Adressaten, so dass der Arbeitskreis für die jeweiligen Adressaten diese dann zu „bündeln“ hat. So lassen sich eine Reihe von Empfehlungen finden, die sich der AK „Kinderrechte und Kinderschutz“ der Patriotischen Gesellschaft widmen kann.
Der Abschlussbericht der Enquete-Kommission sollte nicht im Regal „verschwinden“. Deshalb ist es wichtig, dass die Zivilgesellschaft darauf achtet, dass es zur konkreten Umsetzung im Alltag der Kinder kommt. Die Themengruppe „Kinderrechte und Kinderschutz“ kümmert sich darum, dass das Thema stetig qualifiziert in den Medien erscheint. Hilfreich wäre eine Zusammenarbeit z. B. mit dem NDR, mit der Presse und den sozialen Medien mit immer wiederkehrenden Themen aus den 70 Empfehlungen und immer mit der Betonung: wie können verantwortliche Erwachsene Kinder so begleiten, dass ihr Selbstbewusstseinn gestärkt wird und sie ihre Rechte wahrnehmen können und zunehmend die Akzeptanz für das Thema wächst. So wird die Gefahr von Misshandlung und Vernachlässigung durch gestiegenes Selbstwertgefühl gesenkt.
Die Themengruppe der Patriotischen Gesellschaft „Kinderrechte und Kinderschutz“ kümmert sich darum, dass der Abschlussbericht der Enquete-Kommission in keiner Schulblade verschwindet oder nur Lücken im Bücherregal füllt.
Die Unterstützung der demokratischen Fraktionen der Bürgerschaft und einzelner Senatsbehörden (jeweils ein Tandem) sowie bürgerschaftliches Engagement ist ein weiteres Aufgabenfeld für den Arbeitskreis, initiativ und beratend zur Verfügung zu stehen, damit die Forderungen der UN-Kinderrechtskonvention und die 70 Empfehlungen in Hamburg umgesetzt werden.
Dazu werden Seminare veranstaltet, Grundsatzpapiere erarbeitet, Aktionen geplant und Überlegungen für einen „Platz für Kinderrechte/Denkmal“ angestellt. Als Unterstützer sind Vertreter der Jugendhilfe, der Behördenleitungen, der Justiz, der Polizei, der Gesundheitsversorgung, der Politik, der Schulen, der Kitas, der Verbände, der Wissenschaft und der Mitglieder der Patriotischen Gesellschaft geplant, insbesondere für die Schnittstellenarbeit zur Steigerung der Effizienz und ein professionelles Handeln der Akteure, die Entscheidungen zum Wohl der Kinder treffen müssen.
Verantwortlich: Dörte Feiß, Michael Lezius
Kontakt: michael.lezius@web.de

4. Themengruppe „Kulturelle Angebote“
Die Themengruppe will Ideen zu jährlich drei bis vier kulturellen Angeboten der Patriotischen Gesellschaft aus unterschiedlichen kulturellen Sparten entwickeln.
Verantwortlich: Dr. Dr. h.c. Jürgen Lüthje
Kontakt: luethje@patriotische-gesellschaft.de

5. Themengruppe „Regionale Netzwerke für Nachhaltigkeit“
Der Blick auf unser Umland, die Region, ist meist durch den Naherholungscharakter, durch Pendlerströme aus dem „Speckgürtel“ und durch die Rolle der Metropolregion für die Identität Hamburgs als Metropole Norddeutschlands geprägt. Doch für immer mehr Menschen spiegelt sich im Regionalen auch ein Bedürfnis danach, zu wissen, woher Dinge des alltäglichen Bedarfs und insbesondere auch Nahrungsmittel kommen. Wie sozial und ökologisch nachhaltig sind unsere Konsumgüter produziert sind und welche Auswirkungen hat die Art der Produktion und Verteilung auf die Stadt direkt? Konsumkritische lokal und regional bezogene Bewegungen wie z.B. das Urban Gardening und Urban Farming, solidarische Ansätze in der ökologischen Landwirtschaft wie Crowd Butchering oder Initiativen zur Direktvermarktung und so genannte Ernährungsräte befassen sich damit, Produktion und Konsum von Lebensmitteln wieder näher zusammenzubringen. Hamburg, das in seinen Stadtgrenzen selbst eine nennenswerte landwirtschaftliche Produktion verzeichnet und sich gerne seiner vielen Wochenmärkte rühmt, ist prädestiniert dafür, den lokal und regional bezogenen Nachhaltigkeitsgedanken wieder mehr zur Geltung zu bringen. Im Sinne der für die Patriotische Gesellschaft sehr ursprünglichen Idee einer „Beförderung nützlicher Gewerbe“ möchten wir der Frage nachgehen, wie wir diese Prozesse unterstützen können. Dabei soll es neben einer ersten Bestandsaufnahme lokaler und regionaler Projekte und Initiativen auch darum gehen, miteinander ins Gespräch zu kommen, zu vernetzen und auch die Kontroverse nicht zu scheuen, etwa wenn es darum geht, zu definieren, was eigentlich regionale Nachhaltigkeit bedeutet und wie wir selbst unser Konsumverhalten ändern können und wollen. Der Nachhaltigkeitsbegriff soll in seiner ökologischen, sozialen und auch ökonomischen Perspektive zentral sein. Um nicht zu abstrakt zu werden, liegt es nahe, sich anfangs auf das Thema Ernährung zu konzentrieren, allerdings sind andere Themen und Möglichkeiten regionaler Vernetzung ausdrücklich nicht ausgeschlossen.
Verantwortlich: Olaf Eigenbrodt
Kontakt: o.eigenbrodt@outlook.de

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info@patriotische-gesellschaft.de