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Pressemitteilungen

Foto: Imagebild Altstadt_neudenken, ©altstadt_neudenken

21.05.2019

Altstadt neudenken: Kultur- und Raumprojekt startet im Architektursommer 2019

Führungen und Kulturaktionen auf dem Hopfenmarkt vom 7. - 23. Juni 2019

Das Projekt "Altstadt neudenken" macht mit zukunftsweisenden Stadtführungen und innovativen Kulturaktionen die Hamburger Altstadt lebendig. Im Hamburger Architektursommer 2019 vom 7. - 23. Juni öffnen Stadtexperten und Kulturschaffende auf geführten Touren durch die Altstadt den Blick für Geschichte und verborgene Potenziale der bislang hauptsächlich als Geschäftsfläche bekannten Altstadt. Auf dem Weg über die vier Gründungsinseln der Stadt, Cremon, Grimm, Alsterinsel und Neustadtinsel, führen die Initiatoren des Projekts "Altstadt neudenken" durch drei Kraftorte und über 21 Stationen. Täglich um 18 Uhr und bei Sonderführungen am Samstag und Sonntag um 15 Uhr sowie Freitag und Samstag um 21 Uhr werden Stadtteilspaziergänge und Kulturaktionen angeboten. Startpunkt ist der Hopfenmarkt am Mahnmal St. Nikolai. Die Altstadtführungen sind kostenlos und dauern ca. 1,5 Stunden, um eine Spende wird gebeten. Mehr Informationen zu "Altstadt neudenken" und den Stadtführungen sind auf der Seite www.altstadtneudenken.de zu finden.

Altstadt als Erlebnisraum erkunden
Mit verschiedenen Aktionen und Kunstwerken regt das vom deutschen Rat für Nachhaltige Entwicklung geförderte Projekt "Altstadt neudenken“ dazu an, Themen wie mehr Wohnen, kulturelle Aktivität und nachhaltige Verkehrsplanung im Stadtzentrum zu diskutieren und die Altstadt zu erkunden. Entstanden aus der Initiative "Altstadt für Alle!" eröffnet das gemeinnützige Projekt "Altstadt neudenken" in diesem Sommer mit ersten Aktionen ein reales Stadtlabor. Spielerisch, mit Kunst- und Kulturformaten, Performances und Konzerten entsteht Raum zum Denken in Richtung einer möglichen Zukunft und nachhaltigen Quartiersentwicklung.
Dr. Willfried Maier, 1. Vorsitzender der Patriotischen Gesellschaft von 1765, die einer der Träger der Initiative "Altstadt für Alle!" ist, erklärt die Bedeutung einer lebendigen Innenstadt: "Zukunft braucht Herkunft. Das gilt besonders für eine alte Stadtrepublik wie Hamburg. Deren bürgerschaftliche Freiheit war hervorgegangen aus der Dichte des Lebens um Rathaus, Hauptkirchen, Hopfenmarkt und Stadthafen. Diese Orte sind fast verlorengegangen und vergessen. Die ganze Stadt wird durch ihre Wiederbelebung gewinnen."

Bundesweite Beachtung des Projektes
Das Projekt "Altstadt neudenken" ist Preisträger des bundesweiten Ideenwettbewerbes #tatenfuermorgen, der 2018 vom Rat für Nachhaltige Entwicklung ausgeschrieben wurde. Mit dem innovativen Kultur- und Raumprojekt haben sich Rolf Kellner und Tu Phung Ngo zusammen mit der Patriotischen Gesellschaft von 1765 und unterstützt von der Initiative "Altstadt für Alle!" beworben und gewonnen.

Pressekontakt
Julia Barthel, 0174 4105271, Projektteam Altstadt neudenken

Foto (v.l.n.r.): Johannes Petersen (Mitglied des Vorstands der Patriotischen Gesellschaft), Ulf Bodenhagen (Geschäftsführer von Hamburg Leuchtfeuer), Ruprecht Schmidt (Chefkoch des Hamburg Leuchtfeuer Hospizes), Karolin Babbe-Vossbeck und Uwe Doll (beide Kuratoriumsmitglieder der Evelyn-Brosch-Stiftung).
Bildnachweis: © Chris Lambertsen

13.12.2018

Evelyn-Brosch-Stiftung unterstützt Hamburg Leuchtfeuer mit 10.000 €

Unselbständige Stiftung der Patriotischen Gesellschaft fördert die Hospiz-Küche seit mehr als fünf Jahren

Am Mittwoch, 12. Dezember 2018, überreichten Johannes Petersen, Mitglied des Vorstands der Patriotischen Gesellschaft, Uwe Doll, Kuratoriumsvorsitzender der Evelyn-Brosch-Stiftung, und Karolin Babbe-Vossbeck, Kuratoriumsmitglied der Evelyn-Brosch-Stiftung, 10.000 Euro an Ulf Bodenhagen, Geschäftsführer von Hamburg Leuchtfeuer. Die Evelyn-Brosch-Stiftung unterstützt als unselbständige Stiftung mit ihren Erträgen seit 2012 Hamburg Leuchtfeuer mit regelmäßigen Zuwendungen, die der Küche des Hospizes zu Gute kommen. Die finanziellen Mittel der Evelyn-Brosch Stiftung stammen aus einer Erbschaft.

Uwe Doll erläutert: "Wir freuen uns sehr, das Hamburg Leuchtfeuer Hospiz in diesem Jahr mit der stolzen Summe von 10.000 Euro aus den Erträgen der Evelyn-Brosch-Stiftung zu unterstützen." Ruprecht Schmidt, Küchenchef des Hamburg Leuchtfeuer Hospizes, sagt: "Essen heißt, ich lebe noch. Sich sein Gericht wünschen zu können, heißt für unsere Bewohner und Bewohnerinnen, sich ein Stück Selbstbestimmung und Lebensqualität zu erhalten. Die Evelyn-Brosch-Stiftung hilft mit ihrer Unterstützung, dass dies im Hamburg Leuchtfeuer Hospiz möglich ist."

Die treuhänderische Kraft von Nachlässen als nachhaltiger Beitrag für gemeinnützige Zwecke in der Stadt zeigt sich an den unselbständigen Stiftungen, die von der Patriotischen Gesellschaft verwaltet werden. Insgesamt verfügen die drei unselbständigen Stiftungen, zu der neben der Evelyn-Brosch-Stiftung auch die Dr. Dorothea-Wilhelm-Stiftung und die Ilse-Lübbers-Stiftung zählen, über ein Stiftungskapital von rund 2 Millionen Euro und stellen eine wichtige Ergänzung der gemeinnützigen Arbeit der Patriotischen Gesellschaft dar. Die Patriotische Gesellschaft verfügt über langjährige Erfahrungen in der Gründung und Verwaltung unselbständiger Stiftungen und ist auch aufgrund ihrer mehr als 250-jährigen Geschichte, ihrer Verbundenheit und ihres Engagements für Hamburg sowie ihrer Unabhängigkeit ein idealer Ansprechpartner für Treuhandstiftungen zum Wohle Hamburgs.

Der neue Vorstand der Patriotischen Gesellschaft von 1765 (v.l.n.r.): Dr. Dr. h.c. Jürgen Lüthje, Johannes Petersen, Helga Treeß (2. Vorsitzende), Dr. Willfried Maier (1. Vorsitzender), Johannes Jörn
Foto: Patriotische Gesellschaft von 1765

28.11.2018

Neuer Vorstand für die Patriotische Gesellschaft von 1765

Dr. Willfried Maier wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt

Dr. Willfried Maier ist neuer 1. Vorsitzender der Patriotischen Gesellschaft von 1765. Er wurde am 20. November 2018 neu in den ehrenamtlichen Vorstand gewählt und folgt Dr. Ingrid Nümann-Seidewinkel, die nach acht Jahren als 1. Vorsitzende nicht erneut für den Vorstand kandidiert hatte. 2. Vorsitzende bleibt Helga Treeß, die das Amt bereits seit 2010 innehat. Weitere Mitglieder des Vorstands sind Johannes Jörn, Dr. Dr. h.c. Jürgen Lüthje und Johannes Petersen, die alle wiedergewählt wurden.
Der Vorstand der Patriotischen Gesellschaft setzt sich satzungsgemäß aus fünf Mitgliedern zusammen und wird von der Mitgliederversammlung für vier Jahre gewählt. Der Vorstand wählt dann aus seiner Mitte den 1. und 2. Vorsitzenden.  
Dr. Willfried Maier, ehemaliger Senator für Stadtentwicklung und Bürgerschaftsabgeordneter, ist seit 2015 Mitglied der Patriotischen Gesellschaft. Besondere Aufmerksamkeit will er darauf richten, den Gemeinwohlgedanken und die Demokratie in Hamburg stärker zu machen durch mehr Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern.

05.11.2018

Preis für Denkmalpflege 2018 verliehen

Drei gleichrangige Preisträger - eine Broschüre dokumentiert die Preisträger und die Anerkennungen

Hamburg, 5. November 2018. Am 5. November 2018 hat der Arbeitskreis Denkmalschutz der Patriotischen Gesellschaft den Preis für Denkmalpflege 2018 verliehen. Die Preisträger sind die Arp Schnitger-Orgel in der St. Pankratius Kirche in Neuenfelde, die KunstKate in Volksdorf und das Richard-Dehmel-Haus in Blankenese.
Die drei Preisträger sowie neun Anerkennungen und eine Erwähnung werden in der Broschüre dokumentiert, die zur Preisverleihung erschienen ist. Sie ist in der Geschäftsstelle der Patriotischen Gesellschaft erhältlich und steht als PDF hier zum Download bereit.

Foto (v.li.n.re.): Wilhelm Kelber Bretz (Geschäftsführer FBW), Dr. Melanie Leonhard (Senatorin für Arbeit, Soziales, Familie und Integration), Maren Töbermann (Projektleitung Wilhelmsburger Lesewoche), Holger Cassens (Preisstifter),
Bildnachweis: Christian Augustin

25.10.2018

10 Jahre Holger-Cassens-Preis
Preisträger 2018 ist die Wilhelmsburger Lesewoche "Die Insel liest"

Öffentliche Preisverleihung am 1. November 2018 im Haus der Patriotischen Gesellschaft

Hamburg, 25. Oktober 2018. Der Holger-Cassens-Preis wird in diesem Jahr zum zehnten Mal von der Mara und Holger Cassens-Stiftung und der Patriotischen Gesellschaft von 1765 vergeben. Preisträger des Holger-Cassens-Preises 2018 ist das Projekt Wilhelmsburger Lesewoche "Die Insel liest". Preisstifter Holger Cassens überreicht den mit 10.000 Euro dotierten Preis am Donnerstag, dem 1. November 2018, um 18:00 Uhr, im Haus der Patriotischen Gesellschaft, an das Projekt des Bildungsnetzwerks Forum Bildung Wilhelmsburg (FBW). Dr. Melanie Leonhard, Senatorin für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, wird das Grußwort sprechen. Rund 40 Projekte hatten sich in diesem Jahr um den Holger-Cassens-Preis beworben.

Die Jury begründet die Vergabe des Preises so: "Im Lauf von 14 Jahren hat sich die 'Wilhelmsburger Lesewoche' zu einem Netzwerk des Geschichtenerzählens entwickelt, das von vielen Akteuren im Stadtteil getragen wird und ohne die diese Veranstaltungsreihe nicht denkbar wäre. Das Interesse von Kindern an Geschichten wird hierbei in den Vordergrund gestellt und mobilisiert sie Jahr für Jahr aufs Neue. Die große Kontinuität der Lesewoche, ihre gesellschaftliche Breite, ihre methodische Vielfalt und ihre intensive Verbundenheit mit dem Quartier haben die Jury besonders beeindruckt."

Seit 2004 veranstaltet das FBW jedes Jahr im November die Wilhelmsburger Lesewoche "Die Insel liest". An dem stadtteilweiten und institutionsübergreifenden Projekt sind alle Schulen und Bibliotheken, die Polizei sowie diverse Kitas und Jugendhilfeeinrichtungen der Stadtteile Wilhelmsburg und Veddel beteiligt. Neben Lesungen mit bekannten Autorinnen und Autoren, zweisprachigen Lesungen, Schreibworkshops und Vorleseaktionen bei der Polizei, in Kirchen und Moscheen finden zum Beispiel Treppenhauslesungen im Hochhaus, Lesenächte in den Schulen und Leserallyes statt. Regelmäßige ganzjährige und institutionsübergreifende Aktivitäten, wie das gemeinsame Schreiben eines Inselführers, das "kollektive Kilometerlesen" sowie die Möglichkeit, Testleser einer Kinderjury zu sein, runden das Projekt ab. Ziel der Wilhelmsburger Lesewoche ist es, mit einer Veranstaltungsreihe aus vielfältigen Kulturformaten rund um die Themen Literatur und Buch kulturelle Bildung und Teilhabe der Kinder und Jugendlichen zu ermöglichen und durch den individuellen Zugang zur Literatur Lesefreude zu wecken und zu erhalten.

Maren Töbermann, Projektleitung der Wilhelmsburger Lesewoche, sagt: "Wir freuen uns, dass der Preis insbesondere auch den institutionsübergreifenden Charakter des Projekts 'Wilhelmsburger Lesewoche' würdigt. Denn nur durch das Miteinander der unterschiedlichen Beteiligten – von den Schulen über die Bücherhallen bis hin zur Polizei – schaffen wir es, mit unseren Aktivitäten eine derart große Zielgruppe zu erreichen. Aktuell können wir im Rahmen der Lesewoche eine Veranstaltungsreihe mit Lesungen, Theateraufführungen und Kreativ-Workshops für rund 1.500 Kinder realisieren – die Nachfrage vor Ort, in einem der kinderreichsten Hamburger Stadtteile, ist aber weitaus größer. Mit dem Preisgeld werden wir das Angebot im kommenden Jahr deutlich ausbauen, um noch wesentlich mehr Kindern die Teilnahme zu ermöglichen."

Der Holger Cassens-Preis steht unter dem Thema "Bildung als gemeinsame Aufgabe" und wurde erstmals 2009 verliehen. Gefördert werden Bildungs- und Erziehungsprojekte in Hamburg, die Entwicklungs- und Teilhabechancen von jungen Menschen fördern. Preiswürdig sind Projekte, die diese jungen Menschen erreichen, Ressourcen im Stadtteil nutzen und verschiedene Akteure und Einrichtungen, die einen Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit und Inklusion leisten, vernetzen. Bisherige Preisträger sind u.a. die Bildungs- und Beratungskarawane Dulsberg (2011), der Circus ABRAX KADABRAX (2014), LeseHerbst Billstedt-Horn (2015), gemeinsam Kirchdorf-Süd (2016) und der TV Fischbek von 1921 e.V. (2017).

Kontakt

Britta Bachmann

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/
Fundraising

T 040 30709050-14

bachmann@patriotische-gesellschaft.de