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Pressemitteilungen

Foto (v.l.n.r.): Johannes Petersen (Mitglied des Vorstands der Patriotischen Gesellschaft), Ulf Bodenhagen (Geschäftsführer von Hamburg Leuchtfeuer), Ruprecht Schmidt (Chefkoch des Hamburg Leuchtfeuer Hospizes), Karolin Babbe-Vossbeck und Uwe Doll (beide Kuratoriumsmitglieder der Evelyn-Brosch-Stiftung).
Bildnachweis: © Chris Lambertsen

13.12.2018

Evelyn-Brosch-Stiftung unterstützt Hamburg Leuchtfeuer mit 10.000 €

Unselbständige Stiftung der Patriotischen Gesellschaft fördert die Hospiz-Küche seit mehr als fünf Jahren

Am Mittwoch, 12. Dezember 2018, überreichten Johannes Petersen, Mitglied des Vorstands der Patriotischen Gesellschaft, Uwe Doll, Kuratoriumsvorsitzender der Evelyn-Brosch-Stiftung, und Karolin Babbe-Vossbeck, Kuratoriumsmitglied der Evelyn-Brosch-Stiftung, 10.000 Euro an Ulf Bodenhagen, Geschäftsführer von Hamburg Leuchtfeuer. Die Evelyn-Brosch-Stiftung unterstützt als unselbständige Stiftung mit ihren Erträgen seit 2012 Hamburg Leuchtfeuer mit regelmäßigen Zuwendungen, die der Küche des Hospizes zu Gute kommen. Die finanziellen Mittel der Evelyn-Brosch Stiftung stammen aus einer Erbschaft.

Uwe Doll erläutert: "Wir freuen uns sehr, das Hamburg Leuchtfeuer Hospiz in diesem Jahr mit der stolzen Summe von 10.000 Euro aus den Erträgen der Evelyn-Brosch-Stiftung zu unterstützen." Ruprecht Schmidt, Küchenchef des Hamburg Leuchtfeuer Hospizes, sagt: "Essen heißt, ich lebe noch. Sich sein Gericht wünschen zu können, heißt für unsere Bewohner und Bewohnerinnen, sich ein Stück Selbstbestimmung und Lebensqualität zu erhalten. Die Evelyn-Brosch-Stiftung hilft mit ihrer Unterstützung, dass dies im Hamburg Leuchtfeuer Hospiz möglich ist."

Die treuhänderische Kraft von Nachlässen als nachhaltiger Beitrag für gemeinnützige Zwecke in der Stadt zeigt sich an den unselbständigen Stiftungen, die von der Patriotischen Gesellschaft verwaltet werden. Insgesamt verfügen die drei unselbständigen Stiftungen, zu der neben der Evelyn-Brosch-Stiftung auch die Dr. Dorothea-Wilhelm-Stiftung und die Ilse-Lübbers-Stiftung zählen, über ein Stiftungskapital von rund 2 Millionen Euro und stellen eine wichtige Ergänzung der gemeinnützigen Arbeit der Patriotischen Gesellschaft dar. Die Patriotische Gesellschaft verfügt über langjährige Erfahrungen in der Gründung und Verwaltung unselbständiger Stiftungen und ist auch aufgrund ihrer mehr als 250-jährigen Geschichte, ihrer Verbundenheit und ihres Engagements für Hamburg sowie ihrer Unabhängigkeit ein idealer Ansprechpartner für Treuhandstiftungen zum Wohle Hamburgs.

Der neue Vorstand der Patriotischen Gesellschaft von 1765 (v.l.n.r.): Dr. Dr. h.c. Jürgen Lüthje, Johannes Petersen, Helga Treeß (2. Vorsitzende), Dr. Willfried Maier (1. Vorsitzender), Johannes Jörn
Foto: Patriotische Gesellschaft von 1765

28.11.2018

Neuer Vorstand für die Patriotische Gesellschaft von 1765

Dr. Willfried Maier wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt

Dr. Willfried Maier ist neuer 1. Vorsitzender der Patriotischen Gesellschaft von 1765. Er wurde am 20. November 2018 neu in den ehrenamtlichen Vorstand gewählt und folgt Dr. Ingrid Nümann-Seidewinkel, die nach acht Jahren als 1. Vorsitzende nicht erneut für den Vorstand kandidiert hatte. 2. Vorsitzende bleibt Helga Treeß, die das Amt bereits seit 2010 innehat. Weitere Mitglieder des Vorstands sind Johannes Jörn, Dr. Dr. h.c. Jürgen Lüthje und Johannes Petersen, die alle wiedergewählt wurden.
Der Vorstand der Patriotischen Gesellschaft setzt sich satzungsgemäß aus fünf Mitgliedern zusammen und wird von der Mitgliederversammlung für vier Jahre gewählt. Der Vorstand wählt dann aus seiner Mitte den 1. und 2. Vorsitzenden.  
Dr. Willfried Maier, ehemaliger Senator für Stadtentwicklung und Bürgerschaftsabgeordneter, ist seit 2015 Mitglied der Patriotischen Gesellschaft. Besondere Aufmerksamkeit will er darauf richten, den Gemeinwohlgedanken und die Demokratie in Hamburg stärker zu machen durch mehr Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern.

05.11.2018

Preis für Denkmalpflege 2018 verliehen

Drei gleichrangige Preisträger - eine Broschüre dokumentiert die Preisträger und die Anerkennungen

Hamburg, 5. November 2018. Am 5. November 2018 hat der Arbeitskreis Denkmalschutz der Patriotischen Gesellschaft den Preis für Denkmalpflege 2018 verliehen. Die Preisträger sind die Arp Schnitger-Orgel in der St. Pankratius Kirche in Neuenfelde, die KunstKate in Volksdorf und das Richard-Dehmel-Haus in Blankenese.
Die drei Preisträger sowie neun Anerkennungen und eine Erwähnung werden in der Broschüre dokumentiert, die zur Preisverleihung erschienen ist. Sie ist in der Geschäftsstelle der Patriotischen Gesellschaft erhältlich und steht als PDF hier zum Download bereit.

Foto (v.li.n.re.): Wilhelm Kelber Bretz (Geschäftsführer FBW), Dr. Melanie Leonhard (Senatorin für Arbeit, Soziales, Familie und Integration), Maren Töbermann (Projektleitung Wilhelmsburger Lesewoche), Holger Cassens (Preisstifter),
Bildnachweis: Christian Augustin

25.10.2018

10 Jahre Holger-Cassens-Preis
Preisträger 2018 ist die Wilhelmsburger Lesewoche "Die Insel liest"

Öffentliche Preisverleihung am 1. November 2018 im Haus der Patriotischen Gesellschaft

Hamburg, 25. Oktober 2018. Der Holger-Cassens-Preis wird in diesem Jahr zum zehnten Mal von der Mara und Holger Cassens-Stiftung und der Patriotischen Gesellschaft von 1765 vergeben. Preisträger des Holger-Cassens-Preises 2018 ist das Projekt Wilhelmsburger Lesewoche "Die Insel liest". Preisstifter Holger Cassens überreicht den mit 10.000 Euro dotierten Preis am Donnerstag, dem 1. November 2018, um 18:00 Uhr, im Haus der Patriotischen Gesellschaft, an das Projekt des Bildungsnetzwerks Forum Bildung Wilhelmsburg (FBW). Dr. Melanie Leonhard, Senatorin für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, wird das Grußwort sprechen. Rund 40 Projekte hatten sich in diesem Jahr um den Holger-Cassens-Preis beworben.

Die Jury begründet die Vergabe des Preises so: "Im Lauf von 14 Jahren hat sich die 'Wilhelmsburger Lesewoche' zu einem Netzwerk des Geschichtenerzählens entwickelt, das von vielen Akteuren im Stadtteil getragen wird und ohne die diese Veranstaltungsreihe nicht denkbar wäre. Das Interesse von Kindern an Geschichten wird hierbei in den Vordergrund gestellt und mobilisiert sie Jahr für Jahr aufs Neue. Die große Kontinuität der Lesewoche, ihre gesellschaftliche Breite, ihre methodische Vielfalt und ihre intensive Verbundenheit mit dem Quartier haben die Jury besonders beeindruckt."

Seit 2004 veranstaltet das FBW jedes Jahr im November die Wilhelmsburger Lesewoche "Die Insel liest". An dem stadtteilweiten und institutionsübergreifenden Projekt sind alle Schulen und Bibliotheken, die Polizei sowie diverse Kitas und Jugendhilfeeinrichtungen der Stadtteile Wilhelmsburg und Veddel beteiligt. Neben Lesungen mit bekannten Autorinnen und Autoren, zweisprachigen Lesungen, Schreibworkshops und Vorleseaktionen bei der Polizei, in Kirchen und Moscheen finden zum Beispiel Treppenhauslesungen im Hochhaus, Lesenächte in den Schulen und Leserallyes statt. Regelmäßige ganzjährige und institutionsübergreifende Aktivitäten, wie das gemeinsame Schreiben eines Inselführers, das "kollektive Kilometerlesen" sowie die Möglichkeit, Testleser einer Kinderjury zu sein, runden das Projekt ab. Ziel der Wilhelmsburger Lesewoche ist es, mit einer Veranstaltungsreihe aus vielfältigen Kulturformaten rund um die Themen Literatur und Buch kulturelle Bildung und Teilhabe der Kinder und Jugendlichen zu ermöglichen und durch den individuellen Zugang zur Literatur Lesefreude zu wecken und zu erhalten.

Maren Töbermann, Projektleitung der Wilhelmsburger Lesewoche, sagt: "Wir freuen uns, dass der Preis insbesondere auch den institutionsübergreifenden Charakter des Projekts 'Wilhelmsburger Lesewoche' würdigt. Denn nur durch das Miteinander der unterschiedlichen Beteiligten – von den Schulen über die Bücherhallen bis hin zur Polizei – schaffen wir es, mit unseren Aktivitäten eine derart große Zielgruppe zu erreichen. Aktuell können wir im Rahmen der Lesewoche eine Veranstaltungsreihe mit Lesungen, Theateraufführungen und Kreativ-Workshops für rund 1.500 Kinder realisieren – die Nachfrage vor Ort, in einem der kinderreichsten Hamburger Stadtteile, ist aber weitaus größer. Mit dem Preisgeld werden wir das Angebot im kommenden Jahr deutlich ausbauen, um noch wesentlich mehr Kindern die Teilnahme zu ermöglichen."

Der Holger Cassens-Preis steht unter dem Thema "Bildung als gemeinsame Aufgabe" und wurde erstmals 2009 verliehen. Gefördert werden Bildungs- und Erziehungsprojekte in Hamburg, die Entwicklungs- und Teilhabechancen von jungen Menschen fördern. Preiswürdig sind Projekte, die diese jungen Menschen erreichen, Ressourcen im Stadtteil nutzen und verschiedene Akteure und Einrichtungen, die einen Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit und Inklusion leisten, vernetzen. Bisherige Preisträger sind u.a. die Bildungs- und Beratungskarawane Dulsberg (2011), der Circus ABRAX KADABRAX (2014), LeseHerbst Billstedt-Horn (2015), gemeinsam Kirchdorf-Süd (2016) und der TV Fischbek von 1921 e.V. (2017).

Die neuen Diesterweg-Stipendiaten 2018-21, Bild: Christian Augustin

03.09.2018

Diesterweg-Stipendium Hamburg 2018-21

Aufnahme von zwölf Stipendiatinnen und Stipendiaten in das Familienbildungsstipendium

Hamburg, 03. September 2018. Unter dem Motto "Gemeinsam auf dem Weg" werden zwölf Stipendiatinnen und Stipendiaten gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern am Montag, dem 3. September 2018, um 17:30 Uhr, im Haus der Patriotischen Gesellschaft von Thorsten Altenburg-Hack, Leiter des Amts für Bildung in der Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg, in das Diesterweg-Stipendium Hamburg 2018-2021 aufgenommen. Begleitet wird die feierliche Aufnahme von musikalischen Beiträgen und szenischen Lesungen von Stipendiatinnen, Stipendiaten und Geschwistern. Außerdem gibt es eine kleine Kunstausstellung mit Bildern von Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie ihren Geschwistern, die im Rahmen eines Besuchs der Kunsthalle Hamburg entstanden sind.

"Das Diesterweg-Stipendium ist ein Familienbildungsstipendium. Wir begleiten nicht nur die Stipendiatinnen und Stipendiaten, sondern auch die Geschwister und Eltern. So ist es zum Beispiel mit Hilfe des Stipendiums gelungen, dass zwei Mütter einen Ausbildungsplatz erhalten haben. Alle Eltern, für die Deutsch nicht die Muttersprache ist, sind deutlich sicherer in der deutschen Sprache geworden und trauen sich zum Beispiel eher in größeren Gruppen etwas zu sagen", sagt Claudia Greiner, Projektleiterin des Diesterweg-Stipendiums Hamburg.

Die Familien mit Wurzeln in vielen verschiedenen Ländern erwartet in den kommenden drei Jahren ein vielseitiges Bildungs- und Kulturprogramm bestehend u.a. aus Akademietagen, Ferienkursen und Ausflügen. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten sind Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse und zeichnen sich durch ihre Leistungsbereitschaft und ihr Begabungspotenzial aus. Das Diesterweg-Stipendium richtet sich an Familien aus dem Hamburger Osten, die zahlreiche Herausforderungen zu bewältigen haben und gleichzeitig ihre Kinder auf dem Bildungsweg von der Grundschule in die weiterführende Schule unterstützen möchten. Der enge Kontakt zu den 14 Partnerschulen und den weiterführenden Schulen ist ein wichtiger Bestandteil der Projektarbeit. Nach zwei Jahren wechseln die Kinder in das Anschlussprogramm DiesterwegPLUS, das die Bildungsbegleitung der Diesterweg-Familien um ein weiteres Jahr bis zum Ende der sechsten Klasse verlängert, da erst in Klasse 6 die endgültige Empfehlung für die Schullaufbahn gegeben wird.

Die Patriotische Gesellschaft von 1765 setzt das Diesterweg-Stipendium zum fünften Mal in Hamburg um – dank der Förderpartnerschaft mit der BürgerStiftung Hamburg, der Dr. Dorothea-Wilhelm-Stiftung, der Hamburger Sparkasse, der Hans-Weisser-Stiftung, der Homann-Stiftung, der Hubertus Wald Stiftung, der J.J. Ganzer Stiftung und der Joachim Herz Stiftung sowie mit Unterstützung der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration und der Behörde für Schule und Berufsbildung. Entwickelt wurde das Konzept von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main.

Kontakt

Britta Bachmann

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/
Fundraising

T 040 30709050-14

bachmann@patriotische-gesellschaft.de