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Pressemitteilungen

26.10.2017

Holger-Cassens-Preis 2017 für den TV Fischbek und sein Projekt "Integration durch Sport – Engagement macht kompetent"

Öffentliche Preisverleihung am 1. November 2017 im Haus der Patriotischen Gesellschaft

Hamburg, 26. Oktober 2017. Der Holger-Cassens-Preis, der bereits zum neunten Mal von der Mara und Holger Cassens-Stiftung und der Patriotischen Gesellschaft von 1765 verliehen wird, geht in diesem Jahr an das Projekt Integration durch Sport – Engagement macht kompetent des TV Fischbek von 1921 e.V. Preisstifter Holger Cassens überreicht den mit 10.000 Euro dotierten Preis am Mittwoch, dem 1. November 2017, um 18:30 Uhr im Haus der Patriotischen Gesellschaft. Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, spricht das Grußwort. 19 Projekte hatten sich in diesem Jahr um den Holger-Cassens-Preis beworben.

Die Jury begründet die Vergabe des Preises wie folgt:"Schon vor 15 Jahren hat der TV Fischbek begonnen, vielfältige Sport-, Freizeit- und Beratungsangebote für und mit Migrantinnen und Migranten zu machen. Die dafür erforderliche Aus- und Weiterbildung der ehrenamtlichen, vielfach jugendlichen Betreuer erfolgt im eigenen Projekt 'Integration durch Sport – Engagement macht kompetent', seit 2011 mit dem Schwerpunkt 'Sport interkulturell'. Die Jury ist beeindruckt, wie umfassend, fundiert und über das eigentliche Thema Sport hinausblickend die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in interkultureller Kompetenz geschult werden. Die Aktiven treiben mit großer Selbstverständlichkeit und Konsequenz das gemeinschaftliche Erleben und das interkulturelle Lernen im Verein voran. Sie verstehen Bildung im wahrsten Sinne als gemeinsame Aufgabe im Stadtteil, beginnend im Sport, aber weit darüber hinausreichend."

Das Projekt Integration durch Sport – Engagement macht kompetent' richtet sich an ehrenamtlich engagierte Jugendliche des TV Fischbek. Der Breitensportverein begleitet als sportliche Anlaufstelle von klein auf die Menschen in der Umgebung, integriert sie in das Vereinsleben und unterstützt die Fähigkeiten der jungen Sportler auch vereinsübergreifend. Eine große Herausforderung für die ehrenamtlichen Betreuer, Übungsleiter und Funktionsträger stellt der steigende Anteil von Vereinsmitgliedern mit Migrationshintergrund dar. Daher bietet der TV Fischbek für seine ehrenamtlich engagierten Jugendlichen seit ca. 6 Jahren eine konzeptionelle Aus- und Weiterbildung mit dem Schwerpunkt "Sport interkulturell" an. Hier erwerben die Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer soziale Kompetenzen u.a. in den Bereichen Teamfähigkeit, Toleranz und Kritikfähigkeit, die sie für ihre Trainer- oder Übungsleitertätigkeit, aber auch für zusätzliche Aufgaben, zum Beispiel als Begleiter von interkulturellen Aktivitäten oder bei der Mitarbeit in vereinsfremden Arbeitskreisen wie in der Stadtteilarbeit oder bei der örtlichen Flüchtlingshilfe nutzen. In der "Ideenwerkstatt" entstehen neue interkulturelle Projekte für den TV Fischbek und den Stadtteil.

Silke Schönau, Schulungsbeauftragte des TV Fischbek von 1921 e.V., sagt:"Wir freuen uns sehr darüber, der diesjährige Preisträger des Holger-Cassens-Preises 2017 zu sein. Denn diese Auszeichnung ist in seiner Art und Wertigkeit absolut einzigartig für den TV Fischbek als ehrenamtlich geführter Sportverein. Diese Anerkennung unserer bisherigen Bildungsarbeit im Verein und im Stadtteil Neugraben-Fischbek macht uns sehr stolz und lässt uns gleichzeitig motiviert und zuversichtlich in die Zukunft blicken. Das mit der Auszeichnung verbundene Preisgeld sichert die Aus- und Weiterbildung unserer Übungsleiter und -helfer, Trainer und Ehrenamtlichen auf einige Zeit und erlaubt somit ein nachhaltiges Lernen. Mittelfristige Ausbildungskonzepte, zum Beispiel aufeinander aufbauende Lernmodule und zielgruppenorientierte interne Ausbildungen, wie ganz konkret eine Jugendgruppenleiterausbildung, sind nun möglich."

Der Holger Cassens-Preis steht unter dem Thema "Bildung als gemeinsame Aufgabe" und wurde erstmals 2009 verliehen. Gefördert werden Bildungs- und Erziehungsprojekte in Hamburg, die Entwicklungs- und Teilhabechancen von jungen Menschen fördern. Preiswürdig sind Projekte, die Ressourcen im Stadtteil nutzen und verschiedene Akteure und Einrichtungen, die einen Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit und Inklusion leisten, vernetzen. Bisherige Preisträger sind u.a. die Bildungs- und Beratungskarawane Dulsberg (2011), der Kinder- und Jugendzirkus Abrax Kadabrax (2014), LeseHerbst Billstedt-Horn (2015) und zuletzt gemeinsam Kirchdorf-Süd (2016).

www.altstadtfueralle.de

16.10.2017

Neue Ideen für Hamburgs Innenstadt

Hamburg, 16. Oktober 2017. "Mut zu Stadt" - unter diesem Motto trafen sich auf Einladung der Initiative "Altstadt für Alle!" am 6. und 7. Oktober 2017 mehr als 300 Menschen der Hamburger Zivilgesellschaft zu einer zweitägigen Ideenwerkstatt. Das Ergebnis sind eine Vielzahl von neuen Ideen für Wohnen, Arbeiten, Mobilität und Begegnung in Hamburgs Innenstadt. Allen gemeinsam sind das Konzept einer "am Menschen orientierten Stadtentwicklung" nach dem dänischen Stadtplaner Jan Gehl und der Anspruch, die „Leipzig-Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt“ konkret umzusetzen.

Innovative Wohnprojekte für Hamburgs Altstadt, die schrittweise Revitalisierung der Altstadt entlang des Katharinenwegs vom Rathausmarkt zum Kibbelsteg – das sind nur einige der Projektideen, die am Ende der Ideenwerkstatt "Mut zu Stadt" standen. Geladen hatte "Altstadt für Alle!", eine gemeinsame Initiative der Patriotischen Gesellschaft von 1765, der Evangelischen Akademie der Nordkirche sowie der Gruppe "Hamburg entfesseln!" in das traditionsreiche Haus der Patriotischen Gesellschaft an der Trostbrücke im Herzen der Altstadt.

Geboten wurden ein Stadtrundgang mit der dänischen Stadtforscherin Birgitte Svarre vom Team "gehl architects" zu Potenzialorten der Altstadt, eine Diskussionsveranstaltung zu Entwicklungschancen für die Hamburger City und schließlich eine Fachtagung, auf der Projektideen vorgestellt, diskutiert und weiterentwickelt wurden.

Bei diesen Ideen handelt es sich um

- die Entwicklung eines "Kulturboulevards" vom Oberhafenquartier über die Deichtor-hallen bis zur Kunsthalle (perspektivisch entlang der Wallanlagen bis zum Stintfang),

- den Einstieg in eine nachhaltige Belebung des Altstadtkerns zwischen Rathausmarkt und St. Katharinen entlang des Stadtraums am "Katharinenweg", u.a. mit temporären Aktionen am Hopfenmarkt und auf dem Nikolaifleet, sowie perspektivisch mit Wegen auf den Fleeten,

- die Entwicklung der Potenziale des Rathausmarktes angesichts seiner aktuellen Um-gestaltung für die Entwicklung zu einem vielfältig genutzten Platz für alle Hamburge-rinnen und Hamburger,

- Innovative Wohnprojekte für die Altstadt sowie

- eine schrittweise Verkehrsreduzierung auf der Ost-West-Achse der B4 zwischen Deichtorplatz und Millerntor u.a. durch Stärkung der Nord-Süd-Querungen und Ver-kehrsverlagerungen mit dem langfristigen Ziel der Schaffung eines "Ost-West-Boule-vards".

Bei diesen Projektideen handelt es sich nicht um fertige Konzepte mit definierten Maßnahmebausteinen, sondern um die Eröffnung eines offenen Stadtdialogs ohne Denkverbote, für den "Altstadt für Alle!" eine Plattform zur Verfügung stellt. Schon das Auftaktwochenende übertraf die Erwartungen der Initiative bei weitem und bestätigte das Konzept. Johannes Jörn, Vorstandsmitglied der Patriotischen Gesellschaft von 1765: "Ich werte die ausgesprochen vielfältige Teilnahme der unterschiedlichsten Menschen und Institutionen als Rückenwind für unser Vorhaben. Ich bin sicher, dass wir die Entwicklung der Hamburger Innenstadt mit unseren Vorschlägen bereichern werden."

Die Bandbreite der Teilnehmer repräsentiert einen bunten Querschnitt durch die Hamburger Zivilgesellschaft. Anwohner, Grundeigentümer, Geschäftsleute, Stadtteil-, Verkehrs- und Umweltinitiativen, Stiftungen, Kammern, Projektentwickler, Stadtplaner, Architekten, Kirchenvertreter, Wissenschaftler oder Stadterneuerer mit sozialem Anspruch beteiligten sich an der Projektentwicklung. Jörg Herrmann, Direktor der Evangelischen Akademie: "Die gute Resonanz bei Bürgerinnen und Bürgern sowie Profis der Stadtentwicklung bestärkt uns in der Hoffnung, dass wir mit unserer Initiative nicht nur schöne Idee formulieren, sondern auch ihre Realisierung vorantreiben werden."

Als nächsten Schritt ihrer Arbeit wird "Altstadt für Alle!" ihr Konzept und die ersten Projektideen verschiedenen Zielgruppen vorstellen und mit Ihnen diskutieren. Anschließend sollen ausgewählte Projektideen gemeinsam mit den jeweils dafür wichtigen Akteuren weiterentwickelt werden. Frank Engelbrecht, Sprecher der Gruppe "Hamburg entfesseln!":"Uns geht es um mehr, als nur eine neue Diskussion anzustoßen. Wir wollen, von der temporären Aktion bis zur langfristig wirksamen Maßnahme, wirkliche Veränderungen für Hamburgs Innenstadt erreichen. Das Herz Hamburgs soll lebendiger, vielfältiger und menschlicher werden und dazu beitragen, soziale Stadtentwicklung im Zusammenspiel mit allen Quartieren in ganz Hamburg stark zu machen."

Bei ihrem Gesamtkonzept wie auch bei der Entwicklung ihrer Projektideen orientiert sich "Altstadt für Alle!" an erfolgreichen Beispielen in Kopenhagen, Wien, Barcelona und einer Vielzahl weiterer Metropolen sowie an den Zielen zur Stadtentwicklung, die heute internationaler Konsens sind. Dafür steht beispielsweise "Leipzig-Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt", die gegenwärtig aktualisiert wird.

Unterstützt und gefördert wird "Altstadt für Alle!" u.a. durch: die ZEIT-Stiftung, die Patriotische Gesellschaft von 1765, die Evangelische Akademie der Nordkirche, den Kirchenkreis Hamburg-Ost, die HASPA, die Alfred Toepfer Stiftung, nexthamburg und überNormalNull.

Die Sprecher der Träger der Initiative erreichen Sie unter
- Johannes Jörn, Vorstandsmitglied der Patriotischen Gesellschaft von 1765,
E-Mail: joern@patriotische-gesellschaft.de
- Dr. Jörg Herrmann, Direktor der Evangelischen Akademie der Nordkirche,
E-Mail: joerg.hermann@kademie-nordkirche.de
- Frank Engelbrecht, Sprecher der Gruppe "Hamburg entfesseln!",
E-Mail: engelbrecht@katharinen-hamburg.de

Weitere Informationen zu Altstadt für Alle:
www.altstadtfueralle.de

Rückfragen auch zu weiteren Details der Ergebnisse sowie zu Bildmaterial an
Florian Marten, Projektkommunikation "Altstadt für Alle!"
Mobil: 0170 3428718 – E-Mail: florian.marten@t-online.de

09.10.2017

Perlen polieren. – Eine Initiative für Hamburger Wohnstifte

Eine sozialpolitische Herausforderung

Hamburg, 9. Oktober 2017. Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen werden in Hamburg dringend benötigt. Bei der Versorgung mit günstigem Wohnraum leisten Wohnstifte schon seit jeher einen besonderen Beitrag und stellen darüber hinaus soziale Angebote für benach-teiligte Menschen bereit. Mehr als 100 dieser traditionsreichen Einrichtungen aus dem 19. und 20. Jahrhundert sind bis heute in innerstädtischen Quartieren erhalten geblieben. Dazu gehören auch die Hartwig-Hesse-Stiftung, die Amalie Sieveking-Stiftung oder das Ledigenheim der Stiftung Ros. Die Wohnstifte wurden oftmals von erfolgreichen Kaufmannsfamilien errichtet, die sich damit für hilfe- und pflegebedürftige Menschen einsetzen oder die bestimmten Personengruppen, die zum Beispiel Zugangsschwierigkeiten zum Wohnungsmarkt hatten, günstige Mietwohnungen anbieten wollten. Aber die Wohnstifte stehen vor großen Herausforderungen, viele von ihnen fürchten sogar um ihre Existenz.


Denn oft fehlen ihnen die finanziellen Mittel, um die Bausubstanz zu modernisieren, barrierefrei zu gestalten und an zeitgemäße Anforderungen anzupassen. Aufgrund des vielschichtigen Handlungsbedarfs haben sich die HOMANN-STIFTUNG, die Patriotische Gesellschaft von 1765 und STATTBAU HAMBURG 2015 zur Initiative „Perlen polieren.” zusammengeschlossen mit dem Ziel, die Hamburger Wohnstifte zu erhalten und zukunftsfähig zu machen.

„Hamburg braucht für die Zukunft der Wohnstifte eine gemeinsam entwickelte Strategie mit neuen Angeboten und zeitgemäßen Wohnformen für die Menschen, die in den Stiften leben, sowie konkreten Perspektiven, wie im Interesse des Gemeinwohls die veralteten Gebäude modernisiert werden können und der dringend gebrauchte, preisgünstige Wohnraum erhalten bleibt“, erläutert Johannes Jörn, Mitglied des Vorstands der Patriotischen Gesellschaft von 1765.

Um eine möglichst vollständige Übersicht über die Hamburger Wohnstifte, ihre augenblickliche Situation und künftige Perspektiven zu erhalten, führte die Initiative „Perlen polieren.“ in einem ersten Schritt von Mai bis November 2016 eine statistische Erhebung und Bewertung des Bestands durch. Von 94 kontaktierten Stiftungen nahmen 51 an der Befragung teil.

Die Bestandsaufnahme ergab zum Beispiel, dass
• ein Drittel der Wohnstifte seit 25 Jahren keine Grundsanierung mehr erhalten hat,
• ein Drittel der Wohnstifte unter Denkmalschutz steht, wodurch Sanierungen kostenaufwendiger werden,
• ungefähr die Hälfte der Wohnstifte über keinen barrierefreien Zugang verfügt,
• die meisten Wohnstifte Wohnanlagen für ältere Menschen sind.

„Die Ergebnisse der Bestandsaufnahme zeigen, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht. Die Hamburger Wohnstifte sind kostbare Perlen, die erhalten bleiben müssen. Denn solche im Quartier verankerten Gebäude in guten Lagen, die kleinräumige und preisgünstige Wohnungen anbieten, wird es so nie wieder geben. Wir wollen erreichen, dass alle Akteure an einem Strang ziehen: die Hamburger Wohnstiftungen, die fördernden Stiftungen, die öffentliche Verwaltung und weitere Institutionen. Das Netzwerk kann und soll wachsen“, sagt Mechthild Kränzlin, Mitglied im Vorstand der HOMANN-STIFTUNG.

Die nächsten Schritte der Initiative „Perlen polieren.“ werden ein Fachdialog zum Thema „Denkmalschutz und neue Wohnformen“ im Frühjahr 2018 und die Konzeptentwicklung einer „Servicestelle Wohnstifte“ sein. „Eine Servicestelle bietet die Möglichkeit, alle Akteure effektiver zu vernetzen, da gerade kleinere Stiftungen zu wenig über professionelle Strukturen verfügen, um finanzielle Fördererträge zu generieren. Im Rahmen unserer Veranstaltungen wurde übereinstimmend gefordert, dass es ein gemeinnütziges Beratungsangebot für Wohnstifte geben sollte, welches auch die Konzeption und Entwicklung der Immobilien einbezieht“, erläutert Ulrike Petersen, STATTBAU HAMBURG, Mitarbeiterin bei der Hamburger Koordinationsstelle für Wohn-Pflege-Gemeinschaften.

Inhaltlich begleitet wird die Initiative „Perlen polieren.“ durch eine Fachrunde, in der fördernde und operative Stiftungen, die Stiftungsaufsicht, Vertreterinnen und Vertreter aus der Denkmalpflege, Hamburger Fachbehörden und weitere Institutionen vertreten sind. Die bisherigen Aktivitäten wurden durch die drei Initiatoren und vor allem durch finanzielle Förderungen der Günter und Lieselotte Powalla Stiftung, der Sutor-Stiftung und der Mara und Holger Cassens-Stiftung unterstützt.

Der aktuelle Stand der Entwicklung kann auf der Website www.perlen-polieren.de verfolgt werden.

Stipendiatinnen und Stipendiaten des Diesterweg-Stipendiums Hamburg 2017-2020, Foto: Christian Augustin

04.09.2017

Diesterweg-Stipendium Hamburg 2017-20

Aufnahme von 13 Stipendiatinnen und Stipendiaten in das Familienbildungsstipendium

Unter dem Motto „Miteinander wachsen“ werden zwölf Familien mit 13 Stipendiatinnen und Stipendiaten am Montag, dem 4. September 2017, um 17:30 Uhr, im Haus der Patriotischen Gesellschaft von Bezirksamtsleiter Falko Droßmann in das Diesterweg-Stipendium Hamburg 2017-2020 aufgenommen. Begleitet wird die feierliche Aufnahme von musikalischen Beiträgen und einem Maskentheater aktueller und ehemaliger Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie ihrer Geschwister.

„Wir freuen uns ganz besonders darüber, dass wir ab diesem Jahr jedem der neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten ein Notebook mit verschiedenen Lernprogrammen zur Verfügung stellen können. Damit können die Kinder auch zu Hause lernen und ihr Wissen erweitern“, sagt Claudia Greiner, Projektleiterin des Diesterweg-Stipendiums Hamburg.

Die Familien mit Wurzeln in vielen verschiedenen Ländern erwartet in den kommenden drei Jahren ein vielseitiges Bildungs- und Kulturprogramm bestehend u.a. aus Akademietagen, Ferienkursen und Ausflügen. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten sind Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse und zeichnen sich durch ihre Leistungsbereitschaft und ihr Begabungspotenzial aus. Das Diesterweg-Stipendium richtet sich an Familien aus dem Hamburger Osten, die zahlreiche Herausforderungen zu bewältigen haben und gleichzeitig ihre Kinder auf dem Bildungsweg von der Grundschule in die weiterführende Schule unterstützen möchten. Der enge Kontakt zu den 14 Partnerschulen und den weiterführenden Schulen ist ein wichtiger Bestandteil der Projektarbeit. Nach zwei Jahren wechseln die Kinder in das Anschlussprogramm DiesterwegPLUS, das die Bildungsbegleitung der Diesterweg-Familien um ein weiteres Jahr bis zum Ende der sechsten Klasse verlängert, da erst in Klasse 6 die endgültige Empfehlung für die Schullaufbahn gegeben wird.

Die Patriotische Gesellschaft von 1765 wird das Diesterweg-Stipendium zum vierten Mal in Hamburg umsetzen – dank der Förderpartnerschaft mit der BürgerStiftung Hamburg, der Dr. Dorothea-Wilhelm-Stiftung, der Hamburger Sparkasse, der Hans-Weisser-Stiftung, der Hermann Reemtsma Stiftung, der Homann-Stiftung, der Hubertus Wald Stiftung, der J.J. Ganzer Stiftung und der Joachim Herz Stiftung sowie mit Unterstützung der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration und der Behörde für Schule und Berufsbildung. Entwickelt wurde das Konzept von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main.

Doris Tito, Programmleiterin SeitenWechsel  (1. Reihe, 4. v. re.), mit den Sozialarbeitern und Unternehmensvertretern bei der Auftaktveranstaltung. Foto: Christian Augustin  

13.07.2017

SeitenWechsel in die Wirtschaft

Die Patriotische Gesellschaft von 1765 ermöglicht Sozialarbeitern ein Praktikum in Wirtschaftsunternehmen

Hamburg, 13. Juli 2017. Am heutigen Donnerstag, 13. Juli 2017, fiel der Startschuss zum „umgekehrten SeitenWechsel“, der bereits zum vierten Mal stattfindet. 19 Mitarbeiter sozialer Einrichtungen, mit denen das Führungskräfteprogramm SeitenWechsel erfolgreich zusammen-arbeitet, haben die Möglichkeit, eine Woche in Wirtschaftsunternehmen zu hospitieren. Bei der Auftaktveranstaltung „Marktbörse“ stellten sich 14 Unternehmen aus Norddeutschland den Teilnehmern aus den sozialen Einrichtungen vor, die sich für ein Unternehmen entscheiden konnten.

„Die professionelle Begleitung der Führungskräfte in den sozialen Einrichtungen ist eines der Qualitätsmerkmale des Programms. Wir arbeiten in Hamburg mit über 70 Einrichtungen lange und vertrauensvoll zusammen. Bei Ihnen wollen wir uns bedanken und Ihnen einen Einblick in Führungs- und Teamarbeit in der Wirtschaft ermöglichen. Die Nachfrage hiernach ist groß – daher danken wir den Unternehmen, die die Praktikumsplätze anbieten“, erläutert Wibke Kähler-Siemssen, Geschäftsführerin der Patriotischen Gesellschaft von 1765.

Folgende Unternehmen stellen Praktikumsplätze für die Vertreter der sozialen Institutionen zur Verfügung: Aurubis AG, Beiersdorf AG, bonprix Handelsgesellschaft mbH, Flughafen Hamburg GmbH, Hamburger Abendblatt, Hamburger Hochbahn AG, Hamburg Port Authority PE, Handelskammer Hamburg, Mast-Jägermeister, Otto GmbH & Co. KG, SKF Marine GmbH, Sparkasse Harburg-Buxtehude, Sparkasse Lüneburg und Vattenfall Europe Nuclear Energy GmbH.

Normalerweise bietet das Persönlichkeitstraining SeitenWechsel, das von der Patriotischen Gesellschaft von 1765 angeboten wird, Führungskräften aus Wirtschaft und Verwaltung eine Woche Mitarbeit im sozialen Bereich an. Dabei werden die Manager mit Menschen in sozialen Grenzsituationen konfrontiert und erhalten neue Impulse für die Mitarbeiterführung.

09.07.2017

Bündnis "Hamburg zeigt Haltung"

Mit eindeutigen politischen Botschaften zeigten rund 10.000 Hamburgerinnen und  Hamburger bei der Demonstration am Samstag, 8. Juli 2017, Haltung und gingen für Demokratie, Menschenrechte, Pressefreiheit und Frieden auf die Straße.

Hamburg zeigt Haltung

03.07.2017

Bündnis "Hamburg zeigt Haltung"

Aufruf zur Demonstration am 8. Juli 2017

Unter dem Motto „Hamburg zeigt Haltung“ ruft ein breites Bündnis von Personen aus Kultur, Sport, Politik, Kirchen und sozialen Initiativen alle Hamburgerinnen und Hamburger auf, am 8. Juli 2017 für unsere demokratischen Werte und Prinzipien gewaltfrei zu demonstrieren. Das Bündnis hat heute erste Details zur geplanten Demonstration und dem anschließenden Fest für Demokratie und Menschenrechte bekanntgegeben.

01.06.2017

Gespräch zum G20-Gipfel mit Olaf Scholz

Hamburg, 01. Juni 2017. Auf Einladung der Patriotischen Gesellschaft von 1765 wird Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, am Mittwoch, 7. Juni 2017, um 18 Uhr, mit Matthias Iken, Stellv. Chefredakteur des Hamburger Abendblatts, über den bevorstehenden G20-Gipfel in Hamburg sprechen. Viel wurde bisher über Chancen und Risiken des G20-Gipfels für Hamburg geredet und geschrieben. In dem Gespräch mit Olaf Scholz in der Patriotischen Gesellschaft soll es vor allem um die Gegenstände und Themen gehen, die bei dem Treffen der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer verhandelt werden und über die bisher viel zu wenig berichtet worden ist.

„Wir finden es ist Zeit, auch über die Inhalte des G20-Gipfels zu sprechen und freuen uns, hierfür in der Patriotischen Gesellschaft eine Plattform zu bieten“, erläutert Dr. Ingrid Nümann-Seidewinkel, 1. Vorsitzende der Patriotischen Gesellschaft von 1765.

Die Idee zum Gespräch mit dem Ersten Bürgermeister entstand in einer Gesprächsrunde zum G20-Gipfel bei der zweimonatlich stattfindenden Diskussionsveranstaltung „Aktuelles im Keller“, einem Veranstaltungsformat, das seit November 2016 sehr erfolgreich von der Patriotischen Gesellschaft durchgeführt wird.

Der G20-Gipfel in Hamburg – Im Gespräch zur Sache kommen
Mittwoch, 7. Juni 2017, 18:00 Uhr, im Haus der Patriotischen Gesellschaft, Reimarus-Saal, Trostbrücke 6, Hamburg


Eintritt frei, zur Anmeldung

07.12.2016

Patriotische Gesellschaft enthüllt eine Gedenktafel für Wolfgang
Hildesheimer

Schriftsteller und Künstler wurde vor 100 Jahren in Hamburg geboren

Hamburg, 07. Dezember 2016. Die Patriotische Gesellschaft von 1765 erinnert mit der Anbringung einer Gedenktafel an den Schriftsteller und bildenden Künstler Wolfgang Hildesheimer, der mit Werken wir „Tynset“ und „Masante“ entscheidend zum Wiederanschluss der deutschsprachigen Literatur an die europäische Moderne beitrug. Die Enthüllung der Gedenktafel findet am Donnerstag, dem 8. Dezember 2016, um 15 Uhr, einen Tag vor Hildesheimers 100. Geburtstag, an seinem Geburts- und Elternhaus in der Rotenhäuser Str. 15 in Hamburg-Wilhelmsburg statt. Der Literaturwissenschaftler und Hildesheimer-Spezialist Prof. Dr. Stephan Braese spricht einführende Worte.

Aus Anlass des vor 100 Jahren in Hamburg geborenen Schriftstellers veranstaltet die Freie Akademie der Künste am 9. und 10. Dezember die wissenschaftliche Konferenz „Zur Aktualität Wolfgang Hildesheimers“.

Die Projektgruppe Gedenktafeln der Patriotischen Gesellschaft erinnert seit 1986 mit ihrem Gedenktafelprogramm an verdiente Hamburgerinnen und Hamburger. Aktuell gibt es in Hamburg mehr als 40 Gedenktafeln. Das 2015 erschienene Buch „Heine, Dönhoff und die Primus-Katastrophe“ (Sutton Verlag) stellt die ersten 40 Gedenktafeln vor.

10.11.2016

Diesterweg-Stipendium Hamburg 2016-18 und DiesterwegPLUS

Aufnahmefest für zwölf neue Stipendiaten am 14. November 2016

Hamburg, 10. November 2016. Zwölf Kinder und ihre Familien werden bei der Auftaktveranstaltung am Montag, dem 14. November 2016, um 17:30 Uhr im Haus der Patriotischen Gesellschaft in das Diesterweg-Stipendium Hamburg 2016-2018 aufgenommen. Gleichzeitig wechseln die 18 Stipendiatenfamilien des letzten Jahrgangs in das Anschlussprogramm DiesterwegPLUS. Falko Droßmann, Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte, wird die neue, dritte Stipendiaten-Generation im Rahmen des Aufnahmefestes offiziell im Stipendium willkommen heißen: Sieben Jungen und fünf Mädchen mit ethnischen Wurzeln in elf Ländern – Ägypten, Armenien, Ghana, Griechenland, Indien, Marokko, Moldawien, Polen, Serbien, Thailand und Türkei. Damit unterstützt das Diesterweg-Stipendium Hamburg aktuell über 140 Personen.

„Wir freuen uns ganz besonders, dass wir ab diesem Jahr – dank der Unterstützung der Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg sowie der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration und einer starken Gemeinschaft von Hamburger Stiftungen und Unternehmen – jährlich zwölf Kinder in das Diesterweg-Stipendium aufnehmen können, statt wie bisher nur alle zwei Jahre“, sagt Claudia Greiner, seit dem 1. September 2016 neue Projektleiterin des Diesterweg-Stipendiums Hamburg.

Das Diesterweg-Stipendium ist das erste Familienbildungsstipendium in Deutschland. Entwickelt wurde das Konzept von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main. Das Stipendium wird an Grundschülerinnen und Grundschüler der 4. Klasse von dreizehn Partnerschulen in Hamburgs Osten vergeben. Kinder mit hohem Begabungspotenzial, die sprachliche oder soziale Hürden auf dem Weg in die weiterführende Schule überwinden müssen, werden gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern unterstützt. Ziel des Programms ist es, den Kindern eine ihren Begabungen entsprechende gute schulische Laufbahn zu ermöglichen und die Eltern darin zu stärken, ihre Kinder auf dem Bildungsweg adäquat zu begleiten. Die Bildungsbegleitung beim Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule in den Klassen 4 und 5 umfasst ein vielfältiges Bildungs- und Kulturprogramm für die ganze Familie. So finden Akademietage zu den Themen Literatur, Theater, Kunst und Musik, Natur und Technik statt, an denen die Familien Hamburgs Kultur- und Bildungsangebote wie zum Beispiel Museen und Büchereien oder den Hamburger Hafen erkunden. Es gibt Eltern-Kind-Treffen zu Bildungs- und Erziehungsfragen, Ferienkurse sowie finanzielle Hilfen für besondere Bildungsmaßnahmen und die Anschaffung von Lernmitteln. Auf Wunsch bekommen die Familien einen ehrenamtlichen Familienpaten als persönlichen Begleiter. Der enge Kontakt zu den Partnerschulen und den weiterführenden Schulen ist ein wichtiger Bestandteil der Projektarbeit.

Nach zwei Jahren wechseln die Kinder in das Anschlussprogramm DiesterwegPLUS, das die Bildungsbegleitung der Diesterweg-Familien um ein weiteres Jahr bis zum Ende der 6. Klasse verlängert, weil erst in Klasse 6 die endgültige Empfehlung für die Schullaufbahn gegeben wird.

Die Initiative in Hamburg basiert auf der erfolgreichen Kooperation der Patriotischen Gesellschaft von 1765 mit der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration und der Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg und wird unterstützt von neun Förderpartnern: der BürgerStiftung Hamburg, der Dr. Dorothea-Wilhelm-Stiftung, der Hamburger Sparkasse, der Hans-Weisser-Stiftung, der Hermann Reemtsma Stiftung, der Homann-Stiftung, der Hubertus Wald Stiftung, der J.J. Ganzer Stiftung und der Joachim Herz-Stiftung.

Die Patriotische Gesellschaft von 1765 setzt sich seit 250 Jahren für konkrete Verbesserungen in der Bildung und sozialen Versorgung der Stadt Hamburg ein. „Das Diesterweg-Stipendium steht in dieser Tradition und ist eine aktuelle Erweiterung unseres zivilgesellschaftli-chen Engagements“, erläutert Dr. Ingrid Nümann-Seidewinkel, 1. Vorsitzende der Patriotischen Gesellschaft von 1765. „Mit dem außerschulischen Förderprogramm wollen wir einen Beitrag leisten für mehr Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit in Hamburg.“

Musiktheater „Blühende Phantasie“ am 11. Juni 2016 in Kirchdorf-Süd, Bild: Hasan Erkan

28.09.2016

Holger Cassens-Preis 2016 für das Projekt „gemeinsam Kirchdorf-Süd“

Preisverleihung am 1. November 2016 im Haus der Patriotischen Gesellschaft

Hamburg, 28. September 2016. Der Holger Cassens-Preis 2016, der einmal jährlich von der Mara und Holger Cassens-Stiftung und der Patriotischen Gesellschaft von 1765 verliehen wird, geht in diesem Jahr an das Projekt gemeinsam Kirchdorf-Süd von verikom – Verbund für interkulturelle Kommunikation und Bildung e.V.. Preisstifter Holger Cassens überreicht den mit 10.000 Euro dotierten Preis am Dienstag, dem 1. November 2016, um 18 Uhr im Haus der Patriotischen Gesellschaft an die Preisträger. Dr. Melanie Leonhard, Senatorin für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, wird das Grußwort sprechen.

Die Jury begründet die Vergabe des Preises wie folgt „Das Projekt ‚gemeinsam Kirchdorf-Süd‘ stärkt den sozialen Zusammenhalt im Viertel und erhöht die Teilhabe aller Generationen an der Gestaltung des Stadtteillebens. Es ist im Stadtteil verortet und integriert bestehende Angebote. Kinder und Jugendliche werden über ihre Eltern und Familien, über Kitas und Schulen sowie über Projekte wie ‚Junge Vorbilder‘, ‚Dolle Deerns‘ und das Jugendzentrum erreicht. Offene Angebote wie die beiden Cafés werden gut angenommen und führen dazu, dass Menschen angesprochen werden, die niemals in feste Gruppen gehen würden.“

gemeinsam Kirchdorf-Süd ist ein generationsübergreifendes interkulturelles und inklusives Projekt, das sich an alle Bewohnerinnen und Bewohner der in den 1970er Jahren erbauten Hamburger Hochhaussiedlung Kirchdorf-Süd richtet. Der Stadtteil hat knapp 6.000 EinwohnerInnen und ist stark alters- und herkunftsgemischt. Ziel des Projekts ist es, die Kommunikation und Beteiligung an Gestaltungsprozessen von Angehörigen unterschiedlicher Gruppen der Wohnbevölkerung zu erhöhen. So werden verschiedene Aktivitäten in den Bereichen Dialog, Bildung und Kreativität angeboten und gemeinsam mit den Teilnehmern weiterentwickelt. Besondere Freizeitaktivitäten wie z.B. Ausflüge, Entspannungsübungen, Musik- und Theaterabende ergänzen das Angebot.

„Wir freuen uns über den Holger Cassens-Preis 2016 und das damit verbundene Preisgeld, mit dem wir unser Engagement und unsere Aktivitäten im Stadtteil Kirchdorf-Süd ausbauen können und damit die Teilhabemöglichkeiten der Bewohner im Viertel weiter erhöhen“, sagt Susanne Frosch, stellvertretende Geschäftsführerin bei verikom.

Der Holger Cassens-Preis steht unter dem Thema „Bildung als gemeinsame Aufgabe“ und wurde erstmals 2009 verliehen. Gefördert werden Bildungs- und Erziehungsprojekte in Hamburg, die Entwicklungs- und Teilhabechancen von jungen Menschen fördern. Preiswürdig sind Projekte, die Ressourcen im Stadtteil nutzen und verschiedene Akteure und Einrichtungen, die einen Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit und Inklusion leisten, vernetzen. Bisherige Preisträger sind u.a. die Bildungs- und Beratungskarawane Dulsberg (2011), der Kinder- und Jugendzirkus Abrax Kadabrax (2014) und Lese-Herbst Billstedt-Horn (2015).

Die Patriotische Gesellschaft von 1765

Die Patriotische Gesellschaft von 1765 ist ein von Hamburger Bürgerinnen und Bürgern getragener gemeinnütziger Verein und die älteste zivilgesellschaftliche Organisation im deutschen Sprachraum. Sie ist politisch unabhängig, weltanschaulich neutral und handelt nach dem Motto „Nützlich für Hamburg. Aktiv für die Menschen.“ Im Geiste der europäischen Aufklärung gegründet, setzt sich die Patriotische Gesellschaft für die Entwicklung Hamburgs zu einer gerechten, zukunftsfähigen Stadtgesellschaft und ein tolerantes Miteinander seiner Bürgerinnen und Bürger ein. Ihre Mitglieder sind in Arbeitskreisen und Projektgruppen organisiert. Geleitet wird der Verein von einem ehrenamtlichen Vorstand. Die hauptamtliche Geschäftsstelle ist Ansprechpartner für Mitglieder und Interessierte und begleitet alle Projekte und Veranstaltungen. Neben einem eigenen, vielfältigen Veranstaltungsprogramm führt der Verein auch operative Projekte durch, wie das Programm SeitenWechsel, ein Persönlichkeitsentwicklungsprogramm für Führungskräfte, und das Diesterweg-Stipendium Hamburg, ein Familienbildungsstipendium, das begabte Kinder samt ihrer Familien auf dem Weg in eine weiterführende Schule begleitet. Die Aktivitäten der Gesellschaft werden durch die Bewirtschaftung des Hauses, Spenden sowie Fördergelder finanziert.

Neues Logo der SAALHAUS GmbH

18.08.2016

Aus HAMMABURG wird SAALHAUS

Neuer Name und neuer Auftritt für die Saalvermietung der
Patriotischen Gesellschaft von 1765 im Herzen Hamburgs

Hamburg, 18. August 2016. Die Veranstaltungs-GmbH der Patriotischen Gesellschaft in Hamburg firmiert anlässlich ihres 30. Jubiläums um und tritt ab sofort unter dem neuen Namen „SAALHAUS GmbH – Saalvermietung der Patriotischen Gesellschaft von 1765“ und mit neuem Corporate Design auf. Geschäftsführerin Wibke Kähler-Siemssen erläutert die Neuausrichtung: „Wir haben das Angebot und die Vermarktung für das Veranstaltungshaus grundlegend überarbeitet mit dem Ziel, neue Kunden zu gewinnen und damit die Erträge für die Patriotische Gesellschaft zu verbessern. Der Modernisierung der Räume und der Ausstattung folgt eine Profilierung im Auftritt.“

Der neue Name stellt das Haus in den Mittelpunkt und betont die Zugehörigkeit zur Patriotischen Gesellschaft. Er leitet sich ab aus der Geschichte: Der Architekt des Hauses der Patriotischen Gesellschaft, Theodor Bülau, teilte das Gebäude in ein Wohnhaus mit Kontorflächen und ein Saalhaus mit Veranstaltungsräumen. Das neue Design ist frisch und klar. Das Logo zeigt in einem Goldton das stilisierte Haus. Mit übersichtlicher und benutzerfreundlicher Gestaltung präsentiert sich die Saalvermietung unter der neuen Website www.saalhaus.de im Internet. Ziel des Web-Relaunches war es auch, den Vertrieb zu stärken und mehr Anfragen über die Website zu generieren. Für das Rebranding beauftragte die SAALHAUS GmbH die Agentur „wahrschau hamburg“. Technisch umgesetzt wurde die Website von „portrix.net“.

Seit 1847 dient das Haus der Patriotischen Gesellschaft, das sich dort befindet, wo fast 600 Jahre lang das Alte Rathaus von Hamburg gestanden hat, als Ort für Veranstaltungen. In dem Gebäude wurde um die erste Hamburgische Verfassung gerungen und von 1859 bis 1897 versammelte sich hier die gewählte Bürgerschaft. Um den Erwartungen an ein modernes Veranstaltungshaus zu entsprechen, wurde das Haus zum 250. Jubiläum der Patriotischen Gesellschaft 2015 aufwendig saniert. Seine architektonische und stilistische Einzigartigkeit wurde gewahrt, es zeigt sich aber jetzt offener, heller und einladender als zuvor. Die überschüssigen Erträge aus der Bewirtschaftung des Veranstaltungshauses durch die SAALHAUS GmbH werden für die gemeinnützigen Projekte der Patriotischen Gesellschaft sowie für die Instandhaltung des seit 1923 denkmalgeschützten Hauses genutzt.

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Britta Bachmann

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